Unterschreiben Sie die Veloinitiative!

Unterschreiben Sie die nationale Veloinitiative

Unterschreiben Sie die nationale Veloinitiative

Velofahren ist gesund, schont die Umwelt, spart Platz, ist günstig und deshalb förderungswürdig. Es fehlt aber bis heute an klaren Vorgaben und Geld zur Stärkung des Veloverkehrs. Die Veloförderung soll darum Sache des Bundes werden.

Die Veloinitiative will den Veloverkehr in Alltag und Freizeit stärken. Damit soll die begrenzte Verkehrsinfrastruktur optimal genutzt werden, im Interesse aller Verkehrsteilnehmenden. Der motorisierte Verkehr ist für mehr als ein Drittel der CO2 Emissionen verantwortlich. Wer sicher mit dem Velo zur Arbeit oder in die Schule kann, leistet darum auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und spart in unserer verdichteten Schweiz kostbaren Raum.

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Sommerzeitumstellung 2015 in der Schweiz

2015  findet die Zeitumstellung von der Winterzeit auf Sommerzeit in der Schweiz  in der Nacht von Samstag 28. März 2015 auf Sonntag 29. März 2015 statt.

Die Uhren werden heute Nacht also wieder von Hand oder automatisch auf Sommerzeit umgestellt. Die Vorteile sind offensichtlich und zudem ein guter Anlass, wieder einmal George Gershwins “Summertime” in der Version von Janis Joplin reinzuziehen. Mein ganz privater Nachteil ist, dass es wieder schwieriger wird die Kinder am Abend ins Bett und am morgen aus dem Bett zu bringen.

 

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Wie weiter nach dem Nein zum Tram Region Bern?

Espresso März 2015

Espresso März 2015

Nach dem Nein zum Tram Region Bern stellt sich die Frage nach kurz- und mittelfristigen Alternativen. Die SP Köniz hat dazu in der heutigen Ausgabe der Könizer Zeitung einen Espresso-Artikel veröffentlicht und mich um ein Statement zum Thema Veloverkehr gebeten. Mein Vorschlag lautet, dass die Gemeinde zusammen mit dem Zweiradgewerbe die Vermietung von Elektrovelos als die! Alternative zu Auto und Öv ermöglichen soll.  Da 100 Zeichen nicht gerade viel Platz sind, möchte ich meine Forderung hier noch erläutern.

Das Kapazitätsproblem bei der Linie 10 existiert vor allem zu den Pendlerzeiten. Ein Drittel aller Verkehrswege ist kürzer als 3 km, was eigentlich eine ideale Distanz für Velofahrer wäre und für mehr Velofahrer hat es noch genügend Platz auch auf den Hauptstrassen. Mein Arbeitsweg beträgt 9 km und für den brauche ich mit 30 Minuten etwa gleich lang wie mit dem Öv. Weshalb wird das Velo dann nicht schon heute von mehr Pendlern benutzt? Ich bin überzeugt, dass der Hauptgrund die Bequemlichkeit ist. Köniz, Bern und Umgebung eignen sich schon heute zum Velopendeln aber wegen den zahlreichen Steigungen ist das Velofahren häufig durchaus etwas sportlich und nach ca. 15 Minuten kommt man auch etwas ins Schwitzen. Das Elektrovelo würde dieses Problem lösen,  aber ein gutes Ebike ist nicht gerade billig. Anstatt den Öv nun noch mehr auszubauen und zu subventionieren, wäre es effizienter mit einem Teil dieser Subventionen die Vermietung von Elektrovelos zu fördern. Bernmobil erhält pro Personenkilometer im Durchschnitt etwa 25 Rappen. Bei einem Arbeitsweg von 5 km legt ein Pendler pro Jahr etwa 2000 km zurück, was jährlich 500 Fr. entspricht. Der Bau des Trams hätte allein Köniz  18 Millionen Fr. gekostet, was etwa dem Preis für 5000 Elektrovelos entspricht. Mein Vorschlag ist deshalb, dass die Gemeinde jedem Pendler, der auf ein Liberoabo verzichtet ein Elektrobike zum Preis eines Zweizonenabonnementes vermietet. Bei geschätzten jährlichen Kosten von etwa 1500 Fr. /Elektrovelo könnten mit dem im ÖV gesparten Geld die Vermietung von mehreren Tausend Ebikes subventioniert werden.

Die zusätzliche Tramkapazität im 5-Minuten-Takt hätte gegenüber dem heutigen Bustakt 500 Passagiere in der Spitzenstunde betragen. Da nicht alle Pendler jeden Tag pendeln, reicht diese zusätzliche Kapazität für etwa 750 Pendler und Stunde. Weil zudem nicht alle E-Bike-Pendler zur Spitzenstunde unterwegs sein werden, müssten aber wohl etwa 2000 Pendler auf Flyer oder Stromer umsatteln. Würden diese nun ein subventioniertes E-Bike mieten statt das Tram oder den Bus zu benutzen, kostet das die Gemeinde 1’500’000 Fr./Jahr (2000 x 750 Fr.)  also immer noch deutlich weniger als das Tram. Die Preise für die Ebikes werden aber in Zukunft noch deutlich sinken und damit die jährlichen Kosten.

Eine ähnliche Kapazität wie das Tram hätte zumindest theoretisch auch ein Busbetrieb mit 2-Minuten-Takt, der aber kaum einzuhalten sein wird.  Wie hoch die Kosten sind, wenn man die Busse nur in den gut ausgelasteten Spitzenstunden fahren lässt, kann ich nicht abschätzen. Im Vergleich zum Bus schliesse ich nicht aus, dass die Pendler dann deutlich mehr für die Miete des Ebikes zahlen müssten, damit die Rechnung für die Gemeinde kostenneutral ist.

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Falscher Alarm – Migros-Aktion Sparpreis Kinderschokolade ist nur scheinbar teurer als Einzelkauf

Vor ein paar Jahren habe ich mich einmal darüber geärgert, dass bei COOP die Familienpackung Smarties teurer ist als der Kauf in einer Riesenrolle. Noch schlimmer fand ich im ersten Moment die Aktion Kinderschokolade der Migros. Auf der Etikette werden die vier Tafeln Kinderschokalade mit dem Argument “Aktion – Sparpreis 5.50 statt 5.80″ angepriesen. Der normale Preis für eine einzelne Packung Kinderschokolade in der Migros betrug am 11.3.2015 allerdings nur 1.20 Fr. Ich habe mich bei der Migros erkundigt, wie dieser Preis zustande kam und folgende Antwort erhalten:

Sehr geehrter Herr Jenk

Vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme. Wir verstehen Ihre Überlegungen zur Aktion der Kinderschokolade und danken Ihnen für die Möglichkeit zur Stellungnahme.

Im Februar wurden die Preise von diversen Ferrero Artikeln gesenkt. Zum Zeitpunkt der Preisabschläge waren jedoch die Aktionspackungen bereits mit der alten Preisauszeichnung produziert worden. Dies hatte nun leider zur Folge, dass nun die Preisauszeichnung auf den Etiketten nicht mehr stimmen. Bitte entschuldigen Sie.

Die neuen Preise sind jedoch korrekt auf der Kasse eingesteuert. Der von Ihnen erwähnte Artikel kostet somit CHF 4.55 statt CHF 4.80.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Antwort weiterzuhelfen, und wünschen Ihnen noch eine sonnige Woche. Bis bald in Ihrer Migros!

Ich habe mich also unnötig, über den nur scheinbar zu hohen Aktionspreis geärgert.

Aktion Kinderschokolade Migros März 2015

Sparpreis Kinderschokolade Migros März 2015

 

 

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Vorlage für einen Liebesbrief?

Vorlage für einen herzergreifenden Liebesbrief für sie? Das Schreiben, welches sich heute den Weg in meinen Spam-Briefkasten gefunden hat, ist aber auch zu traurig, um wahr zu sein. Diese Google-Übersetzungen von wohl in Englisch verfassten Phishing-Schreiben haben schon fast literarischen Wert.

Hallo Liebster,

Liebste ich bin sehra traurig, in Ihnen plötzlich bedenkt, dass wir nicht wissen, einander vor Lastkahn, bin ich nur schreibe Ihnen, weil ich ein Problem, ich brauche Ihre aufrichtige Hilfe und bitte nicht überrascht sein, oder per E-Mail zu ignorieren, weil Sie sind die richtige Person für diesen Zweck. Mein Name ist Sonia Richard 21 Jahre alt, ich bin die einzige Tochter meiner verstorbenen Eltern. Meine Eltern waren sehr wohlhabend Kaffee und Kakaobauern auch der ehemalige Direktor des Agrarsektors in meinem Land Elfenbeinküste. Meine Mutter starb bei einem Autounfall am 15. August 1999 neben mit meinem älteren Bruder Kenneth und mein kleiner Bruder Anthony. Mein Vater wurde zum Tod von seinen Geschäftspartnern während einer ihrer Geschäftstreffen vergiftet.

Vor dem Tod meines Vaters am März 2012 in einem privaten Krankenhaus hier in meinem Land er heimlich rief mich auf sein Bett Seite und erzählte mir, dass er die Summe von sieben Millionen, fünfhunderttausend USA Dollar (US $ 7,5 Millionen) in der linken fest / Interimskonto in einem der Prime Bank hier in der Elfenbeinküste, dass er in der Hinterlegung des Fonds meinen Namen als seine einzige Tochter für die nächsten Angehörigen. Er erklärte mir auch, dass es wegen seines Reichtums, die er von seinen Geschäftspartnern in Zusammenarbeit mit unserer Familie Verwandten vergiftet war.

Liebste, Aufgrund der politischen Instabilität in der Elfenbeinküste und den sich daraus ergebenden eifersüchtig und Hass meiner Familie Verwandten hat mein verstorbener Vater über sein Vermögen entwickelt, riet mir mein verstorbener Vater für einen ausländischen Geschäftspartner in einem Land meiner Wahl zu suchen, wo ich will übertragen dieses Geld und verwenden Sie es für Anlagezwecke.

Bitte, ich bin ehren Ihre Unterstützung in den folgenden Punkten:

(1) Um ein gutes Bankkonto, in die dieses Geld überwiesen werden würde liefern

(2) Um als Hüterin dieses Fonds, denn ich habe immer noch meine Ausbildung abzuschließen.

(3) Um die Regelung zu machen für mich zu kommen, um Ihr Land, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu sichern und weiter meine Ausbildung.

Sobald ich Ihre dringende Antwort geben Sie Ihr Interesse, mir zu helfen, das Geld erfolgreich auf ein Konto in Ihrem Land zu übertragen, werde ich Ihnen alle notwendigen Informationen, die Sie benötigen, um in Richtung der Überweisung gehen. Schließlich bin ich bereit, Ihnen dafür mir zu helfen mit diesem bescheidenen Wunsch bieten 20% des gesamten Geld als Modus der Entschädigung für Ihre Mühe, ich freue mich, dass diese Transaktion würde in einem Minimum von sieben Tagen abgeschlossen werden, weil mein Leben in Gefahr ist von meiner Familie Verwandten.

Ungeduldig warten, um Ihre Zustimmung Antworten zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Sonia Richard.

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Meine Programmtipps für die Museumsnacht Bern 2015

Museumsnacht Bern 2015

Museumsnacht Bern 2015

Am 20. März 2015 findet zum 13. Mal die Berner Museumsnacht statt.  Die Anzahl der beteiligten Institutionen und das abwechslungsreiche Programm sind eindrücklich wie jedes Jahr und eine echte Qual der Wahl. Besonders attraktiv finde ich es jeweils, wenn man Orte besuchen kann, welche sonst nicht so leicht zugänglich sind. Meine Tipps für die Museumsnacht 2015:

  • Staatsarchiv: Rette sich wer kann. Unter anderem mit Katastrophenhunden in Aktion und einer Aussstellung über Katastrophen im Kanton Bern.
  • Schützenmuseum: Die Luftgewehranlage Kleider-Frey aus dem Jahr 1952 wartet auch 2014 wiederum auf Jungschützinnen und Jungschützen, ab 7 bis 18 Jahren.
  • Kornhausforum: Das Kornhausforum zeigt als Einstimmung auf eine Ausstellung zum 150 Jahre-Jubiläum der Firma Wander im Frühsommer eine Serie von TV-Spots und Werbefilme für eine der berühmtesten Schweizer Markenprodukte: Ovomaltine.
  • Credit Suisse: Ein nächtlicher Besuch in einer Grossbank gefällig? Am Bundesplatz 2 gibt es wieder eine Publikumsschau mit Videoarbeiten von Preisträgern und Finalisten aus dem Wettbewerb 2015 des Credit Suisse Förderpreis Videokunst.
  • Besucherzentrum EWB: Kunst am Bau in der Berner Energiezentrale. Im 300 Meter langen Besuchergang ist das Projekt Beautiful Walls #25 von den Künstlern Lang/Baumann realisiert worden. Damit die Stadt Bern am Laufen bleibt, braucht es einiges! Die Energiewelt zum Erleben und Ausprobieren für Kinder im Alter von 8-14 Jahren. Als Höhepunkt besichtigen Kinder mit einem Guide den Kommandoraum – das Herzstück der Energiezentrale Forsthaus!
  • Stadtarchiv Bern: die virtuelle Wiederauferstehung des Christoffelturms in einer 3D Animation! Genau vor 150 Jahre löste der Abbruch des Christoffelturms beim neu gebauten Bahnhof eine Kontroverse aus, wie die Stadtzugänge in Bern baulich aufgewertet werden sollen. Auf einem Rundgang mit Ausstellung im Stadtarchiv erfahren Sie, welche Argumente 1865 zur Zerstörung des mittelalterlichen Baudenkmals führten und warum die 37 Meter hohe und 229 Meter lange Kirchenfeldbrücke bei der Einweihung am 24. September 1883 als technische Meisterleistung gefeiert wurde.
  • Rober Walser Zentrum: Spoken Words mit Bern ist überall.
  • Bremgartenfriedhof: Entdecken Sie Gräber von Prominenten und historische Grabmäler auf dem stimmungsvoll beleuchteten Bremgartenfriedhof. Eine Besichtigung der technischen Anlagen des alten Krematoriums vervollständigt den Rundgang.
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