“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

10 Jahre Wikipedia und das Jahr der Freiwilligenarbeit

 

 

Am 15. Januar 2011 feiert Wikipedia den 10. Geburtstag. Wie ist Wikipedia zum Weltlexikon geworden? Hunderttausende schreiben täglich im Internet am umfangreichsten Lexikon der Welt. Es ist das wahrscheinlich bekannteste und  globalste Symbol und Produkt der Freiwilligenarbeit. Auch ich habe schon einmal einen neue Eintrag geschrieben, nämlich über den Könizer Künstler René Ramp

Wesentlich wichtiger als ein Gratisonlinelexikon ist die Freiwilligenarbeit aber für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft, sowohl innerhalb wie ausserhalb von Familie, Vereinen, Kirchen und natürlich auch den Parlamenten und Gemeinderäten. Allerdings scheint die Freiwilligenarbeit unter Druck zu sein, weil wir mehr und mehr durch die Berufstätigkeit beansprucht sind, und wohl auch durch eine gewisse zunehmende Unverbindlichkeit  im Umgang miteinander. Es mehren sich deshalb die staatlichen Initiativen auf allen Ebenen, um die Freiwilligenarbeit ideell zu honorieren, da die öffentliche Hand nicht über die finanziellen Mittel verfügt, um diese für das harmonische Zusammenleben wichtige Aufgabe zu übernehmen. Gerade die Vereine sind mit ihrer Funktionsweise auch enorm wichtig für die Demokratie. Alle Mitglieder sind stimmberechtigt, unabhängig von Geschlecht, Einkommen, Religion- oder Staatszugehörigkeit.  Wo lernt man besser Kompromisse zu suchen und auch die Anliegen der Minderheit zu berücksichtigen als im eigenen Verein? Aber auch Sitzungsleitung, der haushälterische Umgang mit dem gemeinsamen Vermögen und Protokollführung gehören dazu.   

www.freiwilligenjahr2011.ch

Damit das Engagement für Freiwilligenarbeit stark bleibt und gestärkt wird, wurde denn auch  das Jahr 2011 zum europäischen Freiwilligenjahr ausgerufen, um die Freiwilligenarbeit besser sichtbar zu machen und die Bürgerinnen und Bürger zur Freiwilligenarbeit zu motivieren. Ich hoffe auf Erfolg, denn auch in der Politik wurde es in den letzten Jahren immer schwieriger genügend Bürgerinnen und Bürger für die Arbeit in den Parlamenten und Gemeinderäten zu finden.

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