"Noch sind wir geschockt, aber wir werden unsere Werte nicht aufgeben. Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit." Jens Stoltenberg beim Trauergottesdienst in Oslo, 25. Juli 2011
“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

15 Ja zu 101 Nein bei 12 Enthaltungen

15 Ja zu 101 Nein bei 12 Enthaltungen so lautete heute das Abstimmungsresultat über meine Motion „Ehrung der Berner Friedensnobelpreisträger Charles Albert Gobat und Elie Ducommun“. Die Gründe für das deutliche Nein sind vielfältig. Taktisch war es sicher ungeschickt, dass ich unter anderem konkret die kantonalen Gymnasien als mögliche Namensträger vorgeschlagen habe. In der Debatte war es, dann nicht mehr möglich die anderen Fraktionen zu überzeugen, dass es ebenso gut ein anderes, neues kantonales Gebäude sein könnte, wie es sowohl in meinem Antrag wie in der Antwort des Regierungsrates für vorgeschlagen wurde. Insbesondere hat der Erziehungsdirektor aber auch Angst dem Aufwand für die Zusammenstellung von Kriterien für die Auswahl der zu ehrenden Personen. Die Verantwortung dafür wird lieber den Gemeinden überlassen, welche im Gegensatz zur Berner Regierung sehr wohl fähig sind, bei der Benennung von Strassen, Plätzen und Pärken solche Prioritäten zu setzen. Immerhin hatte der Vorstoss ein paar Zeitungsartikel als Resultat, und damit die Namen der beiden Friedensnobelpreisträger auch ausserhalb des Grossen Rates wieder etwas bekannter gemacht.

Buste d' Elie Ducommun Promenade de St Jean

Die Genfer verhalten sich da geschickter. 2002 enthüllten sie an prominenter Stelle an der Promenade-de-Saint-Jean eine Buste des gebürten Genfers Ducommun, obwohl dieser seine friedenspolitische Tätigkeit während Jahrzehnten im Berner “Exil” ausübte. (Laudatio anlässlich der Einweihung)

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