“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

50 Jahre Mauerbau

Gestern war es 50 Jahre her, dass die DDR begonnen hat die berüchtigte Mauer zu bauen, welche die Bevölkerung daran hindern sollte, in den Westen zu fliehen.

Gestern fuhr ich mit der Familie aus den Ferien in Brüssel per Bahn nach Hause zurück und mir viel auf, dass ich nur in dem Moment an eine Grenzkontrolle dachte, als in Offenburg ein paar Polizisten in Krawallausrüstung zustiegen, die aber offensichtlich nach einem Fussballmatch ebenfalls auf dem Nachhauseweg waren. Dank dem Schengenabkommen ist es auch für uns Schweizer möglich, in fast ganz Europa ungehindert zu reisen und ich geniesse das.

Dass die rechten Parteien jetzt in verschiedenen Ländern, wieder Grenzkontrollen einführen und am Mittelmeer und in Zentraleuropa am liebsten wieder neue Mauern bauen wollen, ist ein grosser Rückschritt und sehr bedauerlich. Nach ihnen soll sich nur das Kapital weltweit frei bewegen können, die Menschen  aber sollen dem Reichtum nicht folgen dürfen. In der Schweiz zeigen sich die Folgen der selbstgewählten Mauer gegenüber Europa besonders deutlich.  Ein kleiner Wirtschaftsraum mit eigener Währung ist der Währungsspekulation besonders ausgesetzt. Der teure Franken gefährdet Tausende von Arbeitsplätzen ohne das die Normalbürger wenigstens von entsprechend tieferen Preisen profitieren könnten. In der näcsten Legislatur muss der Beitritt zur europäischen Union und zum Euro deshalb vorurteilsfrei wieder geprüft werden.

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