“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht”
(Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)
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Albrecht von Haller
Ideal für eine längere Mittagspause ist ein Besuch der Albrecht von Haller-Ausstellung im Historischen Museum in Bern (www.bhm.ch). Die Person und das Wirken des Universalgelehrten wird dem Besucher auf leicht zugängliche Weise näher gebracht. Es ist schon fast erschreckend, was dieser Mann mit den begrenzten Mitteln seiner Zeit geleistet hat, und schwer nachvollziehbar, weshalb er danach mehr oder weniger in Vergessenheit geraten ist. Die Ausstellung dauert noch bis zum 13. April 2009.

Kurzportrait (Quelle: www.haller300.ch):
Am 16. Oktober 2008 jährte sich der 300. Geburtstag Albrecht von Hallers. Der Universalgelehrte zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten des Jahrhunderts der Aufklärung. Seine herausragenden Leistungen als Begründer der experimentellen Physiologie, Erforscher der Schweizer Flora und Dichter der Alpen wiesen der Medizin, Botanik und Literatur neue Wege. Als Professor in Göttingen richtete er den Botanischen Garten ein und prägte die junge Universität als moderne Forschungsinstitution. Als Berner Magistrat bewahrte er sein Land vor der europaweit grassierenden Viehseuche und entwickelte energiesparende Verfahren zur Salzgewinnung. Als Universalgelehrter und aufmerksamer Zeitgenosse äusserte er sich zu beinahe allen Bereichen des Wissens und des Daseins. Als grosser Kommunikator wechselte er Tausende von Briefen mit Korrespondenten aus ganz Europa. Sein Leben und Wirken widerspiegeln eine Zeit des Umbruchs, die bis in unsere Tage hinein wirkt.
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