“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Biodiversität 2010: Wildnis in der Stadt

Letzten Samstag waren wir wieder einmal mit Freunden an einem gemütlichen PicNic in der Elfenau. Dabei sind mir die grossen Schautafeln aufgefallen, welche im ganzen Park verteilt sehr informativ über verschiedene, in der Stadt Bern vorkommende Planzen und Tiere informieren. Es handelt sich dabei um eine Aktion der Stadtgärtnerei Bern in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern und Sponsoren, welche den Titel ” Von Alpensegler bis Zimtrose” trägt.

Die Ausstellung ist auf vier Standorte verteilt: die Elfenau, das Dählhölzli, der Rosengarten sowie das Naturhistorische Museum. Vom 28. April bis zum 30. September 2010 zeigen 50 Tier- und Pflanzenporträts Beispiele von siedlungstypischen oder seltenen Tier- und Pflanzenarten der Stadt Bern. In der Elfenau, im Dählhölzli und im Rosengarten kann man die betroffenen Pflanzen und, mit etwas Glück, die porträtierten Tiere direkt antreffen. Besucherinnen und Besucher erhalten vor Ort anschauliche Informationen zur Lebensweise und den Lebensräumen der ausgestellten Tiere und Pflanzen. Daneben gibt es Tipps, was man bei sich zu Hause zu ihrer Erhaltung beitragen kann. Im Eingangsbereich des Naturhistorischen Museums sind zudem alle Tierarten als Präparate ausgestellt. Ausserdem sind in der Kleinen Orangerie in der Elfenau vom 26. April bis zum 5. August lebende Amphibien- und Reptilienarten ausgestellt – von der Kaulquappe über das Eidechsengelege bis zur Ringelnatter.

Die Ausstellung will einerseits zeigen, wie wichtig der städtische Raum für die Vielfalt der Natur ist. Entgegen der gängigen Meinung finden nämlich Ackerwildkräuter oder Pionierpflanzen in der Stadt einen idealen Ersatz für die Lebensräume, die durch die Intensivlandwirtschaft verschwunden sind. Andererseits möchten die Ausstellungsmacher die Bevölkerung auf die Naturwerte in ihren Quartieren aufmerksam machen, zu selbstständigen Stadtsafaris anregen und schliesslich Tipps geben, wie jede Bernerin und jeder Berner einen Beitrag zu Erhaltung der Artenvielfalt leisten kann.

Diese Aufklärungsarbeit ist auch nötig, scheint das Wissen der Schweizer betreffend Biodiversität ( Artikel im Kommunikationsblog ) doch wesentlich geringer zu sein als in anderen europäischen Staaten.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Google BookmarksFacebookTwitterLinkedInShare

Leave a Reply

 

 

 

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

*