"Noch sind wir geschockt, aber wir werden unsere Werte nicht aufgeben. Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit." Jens Stoltenberg beim Trauergottesdienst in Oslo, 25. Juli 2011
“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Der gläserne Mensch

Der Gläserne Mensch im Hygienemuseum Dresden

Der gläserne Mensch im Hygienemuseum Dresden

Mit den wiederkehrenden Fichenaffären, Google, Facebook, Cumulus- und anderen Karten ist der gläserne Mensch ja mittlerweile ein Dauerthema. Der erste gläserne Mensch war die grosse Attraktion an der II. Hygieneausstellung 1930  in Dresden.  Erst später wird der Begriff  vor allem als Metapher des Datenschutzes verwendet, die für die als negativ empfundene vollständige Durchleuchtung der Menschen und ihres Verhaltens durch einen überwachenden Staat steht, was natürlich auch gut zur Geschichte von Dresden bzw. der DDR passt.

Im Deutschen Hygienemuseum sind nicht nur verschiedene Formen von gläsernen Menschen ausgestellt sondern auch ein gläserne Kuh. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Erich Schwarze, damaliger Direktor des Veterinär-Anatomischen Institutes der Leipziger Universität, wurde sie 1957 von den Mitarbeitern des Deutschen Hygienemuseums Dresden technisch geschaffen (60 km Draht und 123 Glühlampen) und künstlerisch modelliert (Aluminium und Plaste). Auf der Weltwirtschaftsausstellung 1959 in Neu-Delhi war sie die Sensation für über eine Million Besucher.

Gläserne Kuh im Deutschen Hygienemuseum Dresden

Gläserne Kuh im Deutschen Hygienemuseum Dresden

Im Deutschen Hygienemuseum ist auch das sehr attraktive Kindermuseum untergebracht, in dem die Kinder auf spielerische Weise die fünft Sinne erleben und erforschen können und sich locker einen Nachmittag lang amüsieren, während die Eltern die Dauerausstellung oder eine der ausgezeichneten Sonderausstellungen ansehen.  Das Kindermuseum ist ähnlich konzipiert wie das Sensorium im Rüttihubelbad bei Walkringen, aber die Präsentation ist wissenschaftlicher und pädagogischer.

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