Das Kornhausforum Bern zeigt bis am 18. Juni 2011 die vom Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin und dem Herder-Institut in Marburg organisierte Ausstellung “Im Objektiv des Feindes“, welche die Arbeit deutscher Kriegsberichterstatter im besetzten Warschau 1939-1945 dokumentiert. Ziel der Ausstellung ist es aufzuzeigen, wie die Fotografie – die doch eigentlich die Wirklichkeit wahrheitsgetreu abbilden sollte – für reine Propagandazwecke manipuliert werden kann. Mehr beeindruckt hat mich bei meinem Ausstellungsbesuch allerdings wieder einmal zu sehen, mit welcher Grausamkeit innert weniger Jahre eine blühende Stadt in eine fast menschenleere Wüste verwandelt wurde. Dass Polen und Deutsche heute trotz diesen Gräueln friedlich zusammen leben und wirtschaften, zeigt wie unglaublich viel, die Politiker wie Willy Brandt und die Europäische Union für den Frieden und Wohlstand in Europa geleistet haben.
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