“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht”
(Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)
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Gartenstädte
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| Kleingartenverein Hellersiedelung (Von Dresden) |
Dresden ist in grossen Teilen eine wunderbar grüne Stadt. Selbst in der Nähe des Stadtzentrums gibt es riesige Gebiete mit Kleingartenparzellen, eine der grössten ist die Hellersiedlung im Norden der Stadt. Die Parzellengrösse der “Klein”gärten in der Hellersiedlung beträgt etwa 500 m2. Die meisten sogenannten Gartensparten verfügen zudem über eine mehr oder wenige öffentliche Gaststätte und eine Tanzfläche.
Eine Gartenstadt ganz anderer Art ist Hellerau, welche auf Initiative des Besitzers der Deutschen Werkstätten, Karl Schmidt, im Jahr 1908 als erste deutsche Gartenstadt gegründet wurde. Ziel der um 1900 in England entstandenen Gartenstadtbewegung war es, neue Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu propagieren, die sich auch auf künstlerischem und architektonischen Gebiet ausdrücken sollten. Für die Planung der Reihenhaussiedlung wurde der Münchner Architekt Richard Riemerschmidt gewonnen, der Schmidts Ideen in die Tat umsetzen sollte. Geschickt wurde von Riemerschmidt das hüglige Gelände für die Gestaltung genutzt. Die Straßen verliefen meist bogenförmig, um so einen Einklang zwischen Natur und Architektur herzustellen. Neben Riemerschmidt wirkten die Architekten Hermann Muthesius und Heinrich Tessenow am Bau der Gebäude mit. Tessenow war auch Architekt des Festspielhauses, welches einige Jahre künstlerischer Mittelpunkt Helleraus war. Der Ruf des Ortes als fortschrittliche Kulturstätte europäischen Ranges führte zum Besuch bekannter Künstler der damaligen Zeit.
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| ehem. Deutsche Werkstätten in Hellerau (von Dresden) |
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| Am Grünen Zipfel in der Hellersiedlung (von Dresden) |
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| Villa am Heideweg in Hellerau (von Dresden) |
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