
Das Geschäft, das in dieser Session die grössten Wellen werfen wird, ist zweifelsohne die Diskussion über die Standortkonzentration der Berner Fachhochschule. Der Debatte ging eine intensive mehrmonatige Lobbyarbeit der potentiellen Standorte voraus, zu der sich heute als voraussichtlich letzte Aktion noch ein Schokoladenbär von Campus Biel gesellte. Zumindest was die Konzentration der technischen Departmente betrifft, zeichnet sich in letzter Sekunde ein vernünftiger Entscheid ab, welcher ihre Konzentration in Biel vorsieht, so dass weiterhin eine gute Chance besteht, dass Biel auch Standort eines eidgnössischen Innovationsparks wird. Interessante Lektüre bietet auch die mit dem Schokoladenbären verteilte Zeitung, welche auch aus der Sicht der Studenten die Anforderungen an eine Fachhochschule aufzeigt. Nur wenn es dem Kanton Bern gelingt, eine attraktive Fachhochschule an einem attraktiven Standort zu betreiben, wird diese in Konkurrenz zu anderen Fachhochschulen in der Schweiz genügend Studenten gewinnen können und nicht auf der Strecke bleiben.
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
- Berner Fachhochschule wird in Bern und Biel konzentriert
- Nein zur Erhöhung der Studiengebühren im Kanton Bern
- Mercer Report: Bern weltweit auf Platz 9 der lebensfreundlichsten Städte dank Public Service
- Chargé pour Soleure – auf Fahrt mit der MS Rousseau von Solothurn nach Biel
- Vom Palast zum Pavillon – Schulbauten der letzten 130 Jahre






Seit 17.00 Uhr läuft die Debatte zur Zukunft der Fachhochschule Bern. Wie erwartet sind die meisten Voten eher enttäuschend. Zu viele Grossräte und Grossrätinnen machen sich Illusionen und wünschen wie üblich eine Füfi-und-Weggli-Politik.