“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Hamlet in den Vidmarhallen dank Facebook und Twitter

Als ich im Herbst das Schauspielprogramm des Stadttheaters Bern  studierte, hat mich  die Vorstellung, wieder einmal eine Hamletinszenierung zu besuchen, überhaupt nicht begeistert, selbst wenn sie diesmal in den Vidmarhallen stattfindet. Später habe ich das aber bedauert, aber da war es bereits zu spät, denn selbst die Zusatzvorstellungen waren ausverkauft. Eine für mich glückliche Fügung wollte es aber nun, dass ein Billetbesitzer am entsprechenden Tag kurzfristig verhindert ist und die beiden Karten auf dem Facebook-Profil  des Stadttheaters zum Verkauf anbot und diese Mitteilung auch noch über den Twitterkanal des Stadttheaters weiterverbreitet wurde, so dass auch ich davon erfahren habe. Ein kurzer Nachrichtenaustausch auf Facebook und schon konnte ich gestern Abend die beiden Karten in Empfang nehmen. Twitter und Facebook sind sicher Zeitfresser, am manchmal hat auch einen echten Mehrwert.

Nachtrag:  Am 4.3 habe ich die Vorstellung nun endlich gesehen. Ich bin in meinem Urteil etwas hin- und hergerissen. Das Bühnenbild finde ich grossartig: es erlaubt vie Bewegung und Abwechslung  und bietet auch immer Überraschungen, wie z.B. bei der Grabesszene. Die Inszenierung mit englischen Zitaten aus einer Hamletverfilmung und anderen Verfremdungseffekten fing gut an und behielt bis am Schluss ihr Tempo durch.  Am besten gefallen haben mir aber nicht Hamlet, welcher mir am Anfang zu steif und nach der Pause zu zappelig war, sondern die Nebenrollen, bei denen dafür fast alle. Die Wahnsinnsszene von Orfelia und das Finale fand ich dagegen schrecklich, ich verstand kaum ein Wort und das Ganze wirkte zu gekünstelt und aufgesetzt. Schade, die sonst sehr gute Inszenierung hätte einen besseren Abschluss verdient.

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