“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Hechtenloch in Rubigen wird Naturoase

Hunzigenau bei Rubigen im Jahr 1732 (Staatsarchiv)

Passend zum internationalen UNO-Jahr der Biodiversität konnte die Stiftung Aaretal dank Geldern des Bundes, des kantonalen Renaturierungsfonds und verschiedenen Stiftungen im Hechtenloch, einer alten Aareschlaufe in der Hunzigenau, in den vergangenen Monaten einen überdüngten Acker zu einem zukünftigen  Feuchtgebiet umgestalten, welches in Zukuft Lebensraum für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten bieten wird. Aber auch für Spaziergänger und Erholungssuchende wird das Gebiet stark aufgewertet.

Apropos Renaturierungsfonds. Eines der allerersten Geschäfte, bei welchem ich im Grossen Rat mit dabei war, war die Beratung des Wassernutzungsgesetzes. Am 7 Juni 2001 ― keine vier Jahre nachdem der Renaturierungsfond gegen den Willen der bürgerlichen Parteien in einer Volksabstimmung beschlossen wurde― beschloss der Große Rat eine Herabsetzung der Abgaben, um die Konkurrenzfähigkeit der Wasserkraftwerke im Umfeld der Öffnung des Elektrizitätsmarkts zu fördern. Dies hätte zu einer drastischen Reduktion der Speisung des Renaturierungsfonds geführt, und es war recht offensichtlich, dass dieser Beschluss eine „Retourkutsche“ für die im Jahr 1997 erlittene Abfuhr bildete. Ein Referendumskomitee mit dem BKFV und PRO NATURA BERN reichte erneut einen Volksvorschlag ein. Dieser verunsicherte die Mehrheit des Großen Rats derart, dass dieser seine Meinung änderte und ― wohl ein Unikum ― den Stimmberechtigten empfahl, den Volksvorschlag anzunehmen, was in der Folge auch zutraf. Ende September 2002 stimmten 71 Prozent dem Volksvorschlag zum Wassernutzungsgesetz zu. Das Ergebnis von 167’326 Ja- zu 74’981 Nein-Stimmen war noch deutlicher als bei der ersten Abstimmung. (Quelle: Referat Markus Meyer anlässlich des 10-Jahres Jubiläums).

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