“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Initiative der Grünen zum AKW-Ausstieg

Die Atomausstiegsinitiative will den Betrieb von Atomkraftwerken verbieten. Nach einer maximalen Laufzeit von 45 Jahren sollen alle Schweizer AKW abgestellt werden. Wenn es Sicherheitsgründe nötig machen, soll die Abschaltung früher erfolgen. Die Atomenergie wird ersetzt dank Einsparungen, Effizienzsteigerungen und der Förderung von erneuerbaren Energien.

Eine breite Allianz von Parteien, Gewerkschaften und Organisationen hat die Volksinitiative „Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie“ lanciert (siehe Communiqué und Redetexte). Zur Allianz gehören unter anderem die Grünen, die Jungen Grünen, die SP, CSP, EVP, NWA, Sortir du nucléaire und die Gewerkschaft UNIA.

An für sich glaube ich zwar, dass ein Ausstiegsgesetz aus der Atomenergie, wie es die SP fordert,  der schnellere Weg zum Ziel ist und vor allem die bürgerlichen Parteien inkl. der Grünliberalen zwingen würde, rasch zur Atomenergie Stellung zu nehmen. Die Initiative der Grünen ist aber ganz klar ein ideales Werbemittel für die Nationalratswahlen und es wäre unverständlich gewesen, wenn sie auf deren Lancierung verzichtet hätten. Erfreulich ist, dass die Inititive von einer breiten Allianz getragen wird. Dass sie zustande kommt, daran zweifle ich keinen Moment. Fragt sich bloss, wie schnell. Angesichts des unter den Nägeln brennenden Themas müsste es eigentlich das Ziel sein, den  Benchmark der Initiative der GSOA aus dem Jahr 1992 zur Nichtbeschaffung der FA-18 mit über 500’000 Unterschriften innerhalb von 32 Tagen (wovon über 180’000 beglaubigt) zu schlagen und die Initiative noch vor dem Versand des Wahlmaterials einzureichen.

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