“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht”
(Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)
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Internationale Solidarität
Eine der wichtigsten internationalen Organisationen ist meiner Meinung nach amnesty international, die sich seit Jahrzehnten in der ganzen Welt für die Menschenrechte und die Freiheit einsetzt und gegen Folter, Todesstrafe, Justiz- und Polizeiwillkür kämpft. Angesichts der immer noch zahlreichen Diktaturen kann mich sich zwar fragen, wie erfolgreich ihr Einsatz war, aber mein subjektiver Eindruck ist doch, dass sich die Situation in den letzten zwanzig Jahre insgesamt verbessert hat.
Sehr positiv sieht die Bilanz von amnesty international sicher im Einzelfall aus, wenn dank einem koordinierten Einsatz wieder einmal ein Unschuldiger aus der Haft entlassen wurde. Die bekannteste Aktionsform sind die „Briefe gegen das Vergessen“, mit denen weltweit Briefeschreiberinnen- und schreiber sich bei Staatschefs zu Gunsten von einzelnen Menschen in Not einsetzen. Ein Artikel im letzten „Magazin der Menschenrechte“ hat mich motiviert, auch selber wieder solche Briefe zu schreiben. Der Aufwand ist ja auch nicht gross, weil auf der Website von amnesty international bereits Musterbriefe für die aktuellen Appellschreiben vorhanden sind. Heute Abend gehen meine Briefe auf die Post.
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