“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Kantonales Energiegesetz - BDP verhält sich inkonsequent

Die BDP das Kantons Bern hat am Montag zwar die doppelte Ja-Parole zum Energiegesetz und zum Volksvorschlag beschlossen. In der Stichfrage unterstützt sie aber den Volksvorschlag. (Quelle: Berner Zeitung) Es ist zwar schon ein Fortschritt, dass die BDP das Energiegesetz nicht mehr ablehnt wie im vergangenen November, für eine Partei die auf Schweizer Ebene den Ausstieg aus der Atomenergie fordert, ist der Entscheid aber nicht konsequent. Den AKW-Ausstieg kriegen wir nicht geschenkt. Dieser muss vielmehr mit einer konsequenten Förderung des Strom- und Energieparens sowie der Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen verbunden sein. Das neue Energiegesetz des Kantons Bern mit dem Gebäudeenergieausweis (GEAK) und der Förderabgabe auf Strom  ist nur ein erster Schritt in diese Richtung. Wenn die BDP nun den zahnlosen Volksvorschlag unterstützt, ist zu befürchten, dass es ihr auch mit dem Ausstieg aus der Atomenergie nicht wirklich ernst ist.

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