“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Konzert Theater Bern - ein zukunftsträchtiges Modell?

Öffentliche Podiumsdiskussion
Konzert Theater Bern - ein zukunftsträchtiges Modell?

Dienstag 18. Januar 2011, Beginn 18.00 Uhr
Säulenhalle des Rathauses Bern

mit
Bernhard Pulver, Regierungsrat
Alexander Tschäppät, Stadtpräsident
Hans Lauri, Alt Ständerat, Präsident Leitungsgremium KonzertTheaterBern
Claude Eichenberger, Mitglied des Ensemble des Stadttheaters Bern
Daniel Schädeli, Mitglied des Berner Sinfonieorchesters

Moderation:
Prof. Dr. Christoph Schäublin

Anschliessend an die Diskussion laden die Organisatoren zum Apéro ein.

Der Anlass scheint mir sehr interessant zu sein, aber die Frage ist wohl falsch gestellt, denn der Entscheid, dass das  Stadttheater und das Symphonieorchester fusioniert werden sollen, ist meiner Meinung nach gefallen. Die Frage ist, was macht KonzertTheaterBern zu einem zukunftsträchtigen Modell? Wie soll die grösste Kulturinstitution des Kantons Bern in Zukunft organisiert sein , welche Kompetenzen hat sie, welche finanziellen Mittel kriegt sie und welche Leistungen soll sie dafür erbringen?

Nachtrag vom 19.1.2011

Die gestrige Podiumsdiskussion ergab zwar nicht viel Neues, aber ich habe immerhin den Eindruck, dass das Projekt auf guten Wegen ist und das Ziel, mit mehr mit demselben Geld herauszuholen erreicht werden kann. Wenn mehr Vorstellungen an für das Publikum attraktiven Tagen gegeben werden können, sollten auch die Publikumszahlen gesteigert werden können. Ob das allerdings ausreicht bezweifle ich. Hans Lauri hat gestern auch aus meiner Sicht richtig festgestellt, dass sich das Kulturkonsumverhalten des Publikums verändert hat und Konzert Theater Bern Wege finden muss, neues Publikum zu gewinnen. Ich denke man sollte zum Beispiel versuchen vermehrt mit Car-Unternehmen zusammenzuarbeiten, um auch Publikum aus dem weiteren Umland zu gewinnen. Auf dem Internet findet man zum Beispiel solche Angebote für das Musical “Ewigi Liebe” oder für die Opernkonzerte in Avenches.  Bei den Vorführungen der Nouvelle Scéne ist das ja schon heute der Fall.

Verbleibt die grosse Frage, wie es mit dem Stadttheater weitergeht. Der Sitzkomfort lässt in der Tat zu wünschen übrig und viele der heutigen Plätze sind wegen der schlechten Sicht ohnhin unbrauchbar. Dass die Sanierungskosten nur durch die Stadt Bern und den Kanton getragen werden sollen, halte ich für unrealistisch. Bevor man allerdings den Verteilschlüssel festlegen kann, muss endlich Transparenz geschaffen werden, wie das Geld welche das Stadttheater an die Stadtbauten Bern überwiesen hat, verwendet wurde. Sinnvoll wäre meiner Meinung danach eine Übertragung des Hauses an die Stiftung Konzert Theater Bern, damit klar ist, dass der Unterhalt in Zukunft über die Betriebskosten finanziert werden muss.

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1 comment to Konzert Theater Bern – ein zukunftsträchtiges Modell?

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