“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Kunst am Mittag im Zentrum Paul Klee

Die heutige Mittagspause habe ich für einen Besuch im Zentrum Paul Klee benutzt, um die beiden aktuellen Ausstellungen “Übermütig” und “Eiapopeia – Das Kind im Klee” zu besichtigen. Klee-Liebhaber kommen zur Zeit ganz sicher auf ihre Rechnung, da mit Ausnahme des Kettenkarussells von Carsten Höller und und einer humorvollen Installation von Roman Signer mit dem Konzertflügel von Lily Klee  fast ausschliesslich Werke von Paul Klee zu sehen sind. So schön und spannend die augestellten Bilder auch sein mögen, so zeigen die beiden Ausstellungen auch das Problem eines monothematischen Museums: für regelmässige Besucher gibt es wenig wirklich Neues zu entdecken. Am meisten hat mich denn auch das Kettenkarussell berührt.

Das Kinderkarussell des belgischen Künstlers Carsten Höller dreht sich nicht in berauschendem Tempo, sondern in unendlicher Langsamkeit – rückwärts. Vor allem aber sind seine Sitze leer. Für mich ein anschauliches Bild, wie traurig eine Welt ohne Kinder aussehen würde.

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