“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Leben mit Naturgefahren im Kanton Bern

Im letzten Jahrzehnt ist der Kanton Bern von mehreren gewaltigen Naturereignissen heimgesucht worden. Wir alle können jederzeit von Naturgefahren heimgesucht werden – es stellt sich also die Frage, wie wir damit umgehen. Ein Film der Volkswirtschaftsdirektion zeigt auf, wie das Naturgefahren-Management im Kanton aufgebaut ist. Der Film richtet sich an die Bevölkerung, an Gemeinden, Politikerinnen und Politiker, Schulen und Fachleute.

Aufgrund der Geländeverhältnisse können fast im ganzen Kanton Bern Naturgefahren auftreten. Dazu zählen beispielsweise Überschwemmungen, Steinschläge, Lawinen und Rutschungen. Die Gefahrenbereiche überschneiden sich teilweise mit Siedlungsgebieten und Verkehrswegen. Zudem lassen die wissenschaftlichen Prognosen zum Klimawandel eine Zunahme der Ereignisse erwarten. Es fragt sich unter diesen Umständen, wie wir im Kanton Bern mit Naturgefahren umgehen. Durch den integralen Schutz vor Naturgefahren können die Risiken auf ein tolerierbares Mass reduziert werden. Das zeigt ein Film der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern.

Der im Internet abrufbare Film dokumentiert die fünf Elemente des Naturgefahren-Managements: Neben der Raumplanung gehören organisatorische und operationelle Massnahmen dazu. Darunter verstehen die Fachleute beispielsweise Evakuationen bzw. künstliche Auslösungen. Technische Verbauungen und Schutzwälder stellen permanente Schutzmöglichkeiten dar. Wie erfolgreich der integrale Schutz im Kanton Bern umgesetzt wird, zeigt die Tatsache, dass bei den gewaltigen Naturereignissen der vergangenen Jahre sehr wenige Personen zu Schaden gekommen sind – trotz zunehmender Siedlungsdichte und Mobilität.

Der Film “Leben mit Naturgefahren im Kanton Bern” ist von der Abteilung Naturgefahren des Amts für Wald in Zusammenarbeit mit einer privaten Produktionsfirma realisiert worden. Er zeigt eindrückliche Aufnahmen, Animationen und Simulationen. Die Bilder werden von einem Sprecher kommentiert; Interviews mit Fachleuten illustrieren die praktische Umsetzung. Die ausführliche Version dauert rund zwanzig Minuten, die Kurzversion zehn Minuten.

Der Film “Leben mit Naturgefahren im Kanton Bern” ist im neu gestalteten Internetauftritt der Naturgefahren-Fachstellen des Kantons Bern www.be.ch/naturgefahren aufgeschaltet oder kann unter www.youtube.com heruntergeladen werden. Er ist in deutscher Sprache und französischer Übersetzung verfügbar.

(Quelle: Medienmitteilung des Kantons Bern vom 1.4.2011)

Mein Kommentar: Ich finde es spannend, wenn die Berner Regierung nun auch versucht, Bürger und Bürgerinnen über die Aufgaben und Tätigkeiten des Kantons über die Kanäle von Social Media zu informieren.

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