"Noch sind wir geschockt, aber wir werden unsere Werte nicht aufgeben. Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit." Jens Stoltenberg beim Trauergottesdienst in Oslo, 25. Juli 2011
“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Les nouveaux mystères de Paris

Die Milleniums-Trilogie von Stig Larsson hat auch mich vor Spannung kaum noch schlafen gelassen  und wenn ich Zeit finde werde ich sicher auch den Film anschauen.  Für mich waren natürlich auch die historischen Anspielungen auf die Ereignisse Anfang der 80er-Jahre interessant (z.B. Ebbe-Carlsson-Affäre), da ich in damas ein paar Jahre in Schweden studiert habe.

Bei aller Spannung der drei Romane, so finde ich trotzdem ein bisschen schade, einige Figuren doch zu unrealistisch sind. Da fand ich die Marseille-Trilogie von Jean-Claude Izzo schon wesentlich realistischer  und auch bedrückender. Der pessimistische Schluss, lässt zwar noch ein Fünkchen Hoffnung, dass die Mafia dank Internet doch noch besiegt werden könnte, aber seit ich diese Bücher gelesen habe, werde ich das ungute Gefühl nicht los, dass die mafiösen Strukturen eines Tages doch überhand nehmen könnten.

nestorburma

Alle diese Krimis sind ja etwas lang geraten. Ich habe mir deshalb zum Geburtstag den Zyklus  “Les nouveaux mystères de Paris” von Léo Malet, der dieses Jahr seinen 100. Geburtstag hätte feiern können (hier eine Würdigung), gewünscht. Diese Romane sind kürzer, dafür sind es gleich 15 auf einmal, und vor allem spielt die Handlung jeweils in einem anderen Arrondissement des Paris der 50er-Jahre.  Erzählt wird in der sehr coolen Sprache des Privatdektivs Nestor Burma, welcher seine Sympathien auf der Seite der kleinen Leute hat.  Perfekt also, wer Paris einmal von einer anderen Seite kennen lernen will. Wem es pressiert, kann einige der Geschichten auch in der Form von Comics von Jacques Tardi lesen.

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