"Noch sind wir geschockt, aber wir werden unsere Werte nicht aufgeben. Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit." Jens Stoltenberg beim Trauergottesdienst in Oslo, 25. Juli 2011
“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Leserbrief Ausländerstimmrecht

 

Heute hat der Bund freundlicherweise meinen Leserbrief zur Abstimmung über die Initiative „zäme läbe – zäme schtimme“, welche den Gemeinden im Kanton Bern die  fakultative Einführung des das Ausländerstimmrechtes in Gemeindeangelegenheiten einführen will, publiziert.

Gemeinde sollen selber entscheiden dürfen (Der Bund, 6.9.2010)

Die Initiative «zäme läbe – zäme stimme» fördert die Demokratie und stärkt die Gemeindeautonomie. Denn Demokratie besteht darin, dass diejenigen mitbestimmen sollen, die von diesen Entscheidungen betroffen sind. Es ist daher nur logisch und gerecht, wenn sich das Stimmrecht nach dem Wohnort, nicht nach der Staatsangehörigkeit richtet. Auch gibt keinen Grund, dass der Kanton die Gemeinden in Sachen Wahl- und Stimmrecht weiterhin bevormundet. Die Gemeinden sollen selber entscheiden dürfen, ob sie ihre ausländischen Bürgerinnen und Bürger in Gemeindeangelegenheiten mitbestimmen lassen und damit deren gesellschaftliche Selbstverantwortung und Integrationsbereitschaft stärken wollen.

Harald Jenk Grossrat SP, Liebefeld

Lesensert finde ich auch den Leserbrief von Christian Roth, welcher in der Berner Zeitung publiziert wurde:

Schwer zu glauben (Berner Zeitung 6. September 2010)
Ausgabe vom 31. August. «Initiative vereinigt
Bürgerliche» Die Kantone Neuenburg und Jura kennen das Ausländerstimmrecht auf kommunaler und kantonaler Ebene. Freiburg, Genf und Waadt kennen es auf kommunaler Ebene. In Appenzell Ausserrhoden und Graubünden können die Gemeinden es für kommunale Angelegenheiten einführen. Ein Teil der öffentlich-rechtlichen Kirchgemeinden kennt es ebenfalls. Wir entscheiden am 26.September darüber, dieses Stimm- und Wahlrecht auf kommunaler Ebene für Ausländer einzuführen. Die bürgerliche Abwehr hat sich, leider einmal mehr, bereits formiert; sogar SVP und BDP spannen wieder zusammen. Kann ein Stimm- und Wahlrecht für Ausländer dem Kanton Bern schaden, wenn es anderen Kantonen wohl bekam? Das fällt mir schwer zu glauben. Darum: Ja zur Initiative «zäme läbe – zäme schtimme». Christian Roth, Liebefeld

 


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