“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Lieblingssongs VI: Dynamit von Mani Matter

bundehaus

Mani Matter hat viele tolle Chanchons geschrieben.  Eines meiner liebsten ist “Dynamit“. Matter bringt darin wunderbar auf den Punkt, dass die Demokratie das am wenigsten schlechte aller Regierungssysteme ist. Wir brauchen Parlamente, aber wir müssen uns auch einmischen, und dürfen die Politik nicht einfach den Parlamentariern überlassen. Kritik und Mitmachen sind nötig, denn sonst kann ein Parlament oder eine Demokratie allzu leicht in kurzer Zeit zerstört werden. Die Entwicklung in Italien oder der offensichtliche Nepotismus in Frankreich lassen nichts Gutes erhoffen.

Letzen Dienstag hatte ich Gelegenheit, zusammen mit anderen Genossinen und Genossen eine ausgezeichnete kunsthistorische Führung durch das Bundeshaus machen zu können. Offensichtlich wurde das Bundeshaus von seinem Architekten als Pilgerortund zweites Rütli konzipiert, welches den Zusammenhalt der neuen, modernen Schweiz fördern sollte. Besonders beindruckt hat mich ein Relief über dem Haupteingang, welches Bezug auf eine Stelle in Schillers “Wilhelm Tell” nimmt, in welchem der Ursprung der Schweizer Bevölkerung erzählt wird. Dargestellt wird wie vor sehr langer Zeit die ortsansässige Bevölkerung im Muothatal zugewanderte Nomaden/Flüchtlinge  willkommen heisst und aufnimmt. Aus der Vermischung der Alteingesessenen und den Eingewanderten entsteht das Schweizer Volk! Das im Bundeshaus prominent für die Schweiz als Asylland geworben wird, war für mich neu, entsprach aber zur damaligen Zeit sicher dem freisinnigen Gedankengut, von dem leider nicht mehr viel übrig geblieben ist.

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