“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht”
(Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)
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Paul Senn Fotoreporter
 Paul Senn, Schichtwechsel im Gaswerk, um 1935.
Aus Anlass des heutigen Tages der Arbeit möchte ich kurz an das fotografische Werk von Paul Senn erinnern. Der Katalog zur 2007 im Berner Kunstmuseum gezeigten Ausstellung “Paul Senn Fotoreporter” ist ebenda zur Zeit für den Schnäppchenpreis von 5 Fr. im Ausverkauf.
Der in Bern aufgewachsene Paul Senn (1901–1953) gilt bis heute als einer der bedeutendsten Fotografen der Schweiz. In den 1930er Jahren wurde er zum Pionier der Reportagefotografie, seine Aufnahmen erschienen im «Du», in Arnold Küblers «Zürcher Illustrierten», aber auch in internationalen Zeitschriften. Stets hatte Senn das Alltagsgeschehen im Blick, und viele seiner Aufnahmen sind zu Ikonen geworden. Seine Sujets reichen von Arbeiter-, Bauern- und Künstlerporträts über Landschaftsaufnahmen bis zu Beobachtungen aus dem spanischen Bürgerkrieg und zu Reisereportagen, die ihn nach 1945 durch das zerstörte Europa sowie nach Nordamerika führten.
Aufgefallen ist mir beim Durchblättern der Kataloges nicht nur das soziale Engagement von Paul Senn, sondern auch wieviel Arbeit vor 70 Jahren noch reine Handarbeit war und wie wenig der Strassenverkehr damals die Stadtbilder dominierte. Selbst in New York konnten die Fussgänger die Strassen an beliebiger Stelle überqueren.
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