Rabenland – Alexander Jaquemet’s Fotoinstallation im Kornhausforum Bern

Da ich selber seit meiner Kindheit regelmässig in Erlach zu Besuch bin, habe ich mir die Vernissage im Kornhausforum der Fotoinstallation “Rabenland” von Alex Jaquemet natürlich nicht entgehen lassen. Die Ausstellung hat mir ausgezeichnet gefallen und ich werde das Grosse Moos bei meinem nächsten Besuch oder meiner nächsten Velotour ebenfalls mit anderen Augen betrachten.

 

Informationen zum Künstler und zur Fotoinstallation aus dem Newletter des Kornhausforum:

Der 1978 geborene Alexander Jaquemet lebt seit der Kindheit etwas ausserhalb von Erlach in einer einstigen Ziegelei. In der Gegend machte er seine erste Lehre als Forstwart. Das Grosse Moos ist ihm lebenslang vertraut – als Fotograf hat er seinen näheren Lebensraum erst später entdeckt. Zum Fotografen ausgebildet wurde Alexander Jaquemet zwischen 1999 und 2003 in Bern im Atelier des Werbefotografen Guy Jost. Unterstützt durch einen Werkbeitrag des Kantons Bern, arbeitete er ab Sommer 2003 als selbständiger Fotograf. Seine Arbeiten reichen von der Landschafts- und der Architekturfotografie bis zu Porträts, er fotografierte für Zeitschriften, Jahresberichte, Firmenbroschüren und Bücher. Dann machte er sich, fotografisch, auf den Heimweg: 2009 wurde Alexander Jaquemet für eine erste Serie von Bildern aus dem «Rabenland» mit dem Anerkennungspreis des Kantons Bern ausgezeichnet. Da war er – jeweils im Winterhalbjahr – schon drei Jahre unterwegs im Seeland. Insgesamt sechs Jahre hat er das Umland seine Wohnorts durchwandert und durchfahren auf einem Rapid Spezial, einem landwirtschaftlichen Einachser. 

Für die Ausstellung im Kornhausforum konzipierte Jaquemet zusammen mit Adrian Scheidegger einen quer in den Raum gestellten, 14 Meter langen Holzriegel, auf dem er seine Sicht auf das Grosse Moos zeigt, das Land, das er Rabenland nennt.

Zur Ausstellung erscheint im Benteli Verlag unter dem gleichen Titel in einer limitierten, bibliophilen Auflage von 500 Exemplaren ein Bildband von Alexander Jaquemet, mit Textbeiträge von Konrad Tobler und Bernhard Giger.

Die Ausstellung dauert bis Sonntag, 3. Juni.
Öffnungszeiten:
Di/Mi/Fr 12-17 Uhr
Do 12-20 Uhr
Sa/So 11-17 Uhr
Mo geschlossen
Die Ausstellung ist auch an Auffahrt und an Pfingsten geöffnet.

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