“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Rowdytum auf Schweizer Strassen

Die Medienmitteilung des Amtes für Strassen vom 8.2.2011 liefert eindrückliche Zahlen:

“Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz 78’986 Führerausweise entzogen. Das sind 4’105 mehr als im Vorjahr. Hauptgründe sind nach wie vor das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit sowie Alkohol am Steuer. Das geht aus dem Administrativmassnahmenregister (ADMAS) des Bundesamts für Strassen hervor. Die Ausweisentzüge wegen zu schnellen Fahrens nahmen um 1,2 Prozent auf 35’427 Fälle zu – so viele wurden noch nie registriert. Entgegen dem Trend der letzten Jahre haben auch Massnahmen gegen alkoholisierte Lenkerinnen und Lenker zugenommen. Die Entzüge (0,8 Promille und mehr) nahmen um 5,4 Prozent auf 18’371 Fälle zu, die Verwarnungen (0,5 bis 0,79 Promille) sogar um 12,2 Prozent auf 6’746 Fälle.”

Wenn man sich  überlegt, dass es eine happige Überschreitung des  Geschwindigkeitslimits braucht, damit der Ausweis entzogen wird, finde ich die Zahlen sehr errschreckend. Die grosse Zahl zeigt auch, dass Rasen und Saufen nicht nur ein Freizeitvergnügen von einigen Jugendlichen aus dem Balkan ist, wie die Raserdebatte glauben machen will, sondern offensichtlich in breiten Kreisen populär ist. Vielleicht ist das auch der Grund, dass sich die SVP dagegen wehrt, dass auf den Strassen Recht und Ordnung mittels besserer Überwachungssysteme (wie zum Beispiel die Abschnittsgeschwindigkeitskontrolle) wirksamer durchgesetzt wird.

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