“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Rückgang der Kriminalität in der Schweiz

Die Nachricht, welche das Bundesamt für Statistik heute verbreitet ist, ist erfreulich:

Im Jahr 2010 wurden in der polizeilichen Kriminalstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) 656’858 Straftaten erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Straftaten gegen das Strafgesetzbuch um 5 Prozent gesunken. Einen Anstieg hat es hingegen bei den Verzeigungen aufgrund Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (+4%) und gegen das Ausländergesetz (+7%) gegeben. Über alle Straftaten betrachtet, beläuft sich der Rückgang auf 2 Prozent. Auch bei den Beschuldigten zeigt sich ein Rückgang von gut einem Prozent, der bei den Minderjährigen (-8%) besonders ausgeprägt ist.
Von den 656’858 Straftaten entfallen 80 Prozent auf das Strafgesetzbuch (StGB), 14 Prozent auf das Betäubungsmittelgesetz, 4 Prozent auf das Ausländergesetz sowie 2 Prozent auf weitere Bundes-nebengesetze. Den Hauptteil der Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (72%) stellen die Vermögens-delikte mit 378’581 Straftaten dar. Die Gewaltstraftaten (46’412) machen 9 Prozent aus. Davon können 3 Prozent als schwere Gewaltstraftaten bezeichnet werden. Darunter fallen 53 vollendete und 189 versuchte Tötungsdelikte sowie 487 schwere Körperverletzungen und 543 Vergewaltigungen.
(Quelle Medienmitteilung Bfs vom 21.3.2011)

Besonders erfreulich ist aus meiner Sicht, der besonders strarke Rückgang von Straftaten bei den Minderjährigen. Während die Zahlen zu den Tötungsdelikten in etwa dem entsprechen, was ich von der Medienberichterstattung her erwartet hätte, ist die Anzahl der Vergewaltigungen und sexuellen Handlungen mit Kindern, viel höher als ich gedacht hätte. Gewalt in der Familie scheint nach wie vor sehr verbreitet zu sein.

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