“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Schwacher Euro - starker Franken?

 

Die heutige Schlagzeile im Internet verkündet Verluste für die Nationalbank von bis zu 32 Milliarden Franken für das vergangene Jahr wegen Wertberichtigungen bei den Währungsreserven. Ich nehme zwar an, dass ein Teil dieser Verluste in den nächsten Jahren wieder verschwinden wird, wenn der Euro aus seinem Tief gefunden hat. Der Verlust zeigt aber deutlich, dass Schadenfreude am Fall des Euros fehl am Platz ist, da wir auf alle Fälle direkt oder indirekt ebenfalls zur Kasse gebeten werden. Die Verluste der Nationalbank bedeuten zumindest mittelfristig auch weniger Geld für die Kantone, was entweder zu einem weiteren Leistungsabbau oder zu Steuererhöhungen führen wird. Wenn der Schweizer Franken weiter so stark bleibt, sind zudem nicht nur Vermögensverluste bei der Nationalbank sondern Produktionsauslagerungen der Industrie ins Ausland und Einbrüche im Tourismus mit entsprechender Arbeitslosigkeit zu erwarten. Als Mitglied der EU und Euroland, müssten wir zwar auch Milliarden für die Sanierungsmassnahmen zur Verfügung stellen, dafür wäre der Wirtschaftstandort Schweiz aber nicht den Risiken grosser Währungsschwankungen ausgesetzt. Es würde mich nicht überraschen, wenn aus diesem Grund der EU-Beitritt schneller als erwartet wieder zum Thema und auch von Wirtschaftseite gefordert wird.

weitere Meinungen:
Daniel Lampart: Massnahmen gegen den starken Franken – von Singapur lernen?
Mazin des Evangelischer Kirchenbundes: Wie wirken sich der starke Franken und der schwache Euro auf ihre Organisation aus?
Blog24: Schwacher Euro setzt Schweizer Güterbahnen unter Druck

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4 comments to Schwacher Euro – starker Franken?

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