“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Sparmassnahmen des Bundes bedrohen den öffentlichen Verkehr im Kanton Bern

Regierungsrätin Barbara Egger hat heute in der Fragestunde des Grossen Rates in ihrer Antwort auf meine Frage betreffend den Auswirkungen der vom Bundesrat beabsichtigen Subventionskürzungen im Regionalverkehr bestätigt, dass im Kanton Bern etwa 28 Linien von einer Schliessung bedroht wären. Es handelt sich dabei um Linien in eher abgelegenen Gebieten des ganzen Kantons, so auch in der Region Längenberg/Schwarzenburg. Die Sparmassnahmen des Bundes bedrohen aber auch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in den Agglomerationen, da der Bund das Wachstum seiner Ausgaben auf 1.6%/Jahr beschränken will, was mittelfristig nicht einmal reicht, um die Teuerung auszugleichen. Da der Grosse Rat heute voraussichtlich auch eine untragbar grosse Steuersenkung beschliessen wird, kann der Kanton diese fehlenden Bundessubventionen nicht aus der eigenen Tasche ersetzen.

Barbara Egger hat aber auch gesagt, dass sich die Regierung gegen diese Subventionskürzung, welche vor allem ländliche Kantone trifft, hartnäckig wehren wird. Damit der Grosse Rat die Regierung dabei unterstützen kann, habe ich zusammen mit Grossratskolleginnen eine als Standesinitiative formulierte dringliche Motion eingereicht. (Standesinitiative: Konsolidierungsprogramm: Bund schleicht sich aus der Verantwortung für die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs. Er vernachlässigt eine Kernaufgabe und verschiebt dadurch Lasten auf die Kantone).

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