“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Umfrage: Soll E-Voting im Kanton Bern definitv eingeführt werden?

Anlässlich der Abstimmung über das Energiegesetz ist gestern der erste Test mit E-Voting im Kanton Bern laut Auskunft der Staatskanzlei reibungslos verlaufen (Medienmitteilung der Staatskanzlei). Rund 2600 Auslandberner, die im Stimmregister von Bern, Biel, Bolligen, Langenthal oder Muri eingetragen sind, konnten ihre Stimme erstmals per Internet abgeben. 492 (61,9 %) der 795 Stimmberechtigten, die sich aus dem Ausland in diesen fünf Testgemeinden an der Abstimmung beteiligten, machten von dieser neuen Möglichkeit Gebrauch. Laut Vizestaatsschreiberin Christiane Aeschmann möchten 98 Prozent der E-Voter künftig elektronisch abstimmen. In den Stimmregistern der fünf Pilotgemeinden sind total 3100 Auslandberner. 500 von ihnen konnten am Test nicht teilnehmen – sie wohnen in Ländern, in denen die sichere Stimmabgabe nicht gewährleistet ist.

Persönlich bin ich gegenüber dem E-Voting wegen der mangelnder Transparenz skeptisch eingestellt. Wird es nur für die Auslandschweizer und Sehbinderte eingeführt, halte ich das Risiko, dass ein Abstimmungs- oder Wahlresultat verfälscht werden könnte wegen der kleinen Anzahl der Stimmberechtigten allerdings noch für tragbar. Die Frage ist aber, ob für eine so kleine Gruppe, dann wieder die recht hohen Kosten gerechtfertigt sind. Für den Betrieb von E-Voting für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat für 2012 bis 2014 einen Kredit von insgesamt 960′000 Franken. Im Juni werden wir im Grossen Rat  über diesen Kredit und damit über die Einführung des EVoting für Auslandschweizer beschliessen. Interessante Überlegungen zur Sicherheit von E-Voting auf dem Blog “Direkte Demokratie”.

Es würde mich interessieren, wie die Leser dieses Blogs darüber denken.

Soll im Kanton Bern E-Voting eingeführt werden?

  • Ja, für alle im Kanton Bern Stimmberechtigten (64%, 25 Stimmen)
  • Nein, da zu unsicher (28%, 11 Stimmen)
  • Ja, aber nur für Auslandberner/-innen (3%, 1 Stimmen)
  • Ja, für Auslandberner/-innen und Sehbinderte (3%, 1 Stimmen)
  • Nein, da zu teuer (2%, 1 Stimmen)

Total Teilnehmer: 39

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1 comment to Umfrage: Soll E-Voting im Kanton Bern definitv eingeführt werden?

  • Nach dem eindeutigen Ergebnis der Umfrage und einer klar zustimmenden Haltung in meiner Fraktion, habe ich darauf verzichtet Oppposition zu machen und mich beim Kredit der Stimme enthalten. Ich bin wohl einfach zu altmodisch.

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