“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht”
(Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)
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Univox Umwelt 2010: Mehr für die Umwelt, weniger für Militär und Strassenbau
Das Bekenntnis der Schweizer Bevölkerung zum Umweltschutz bewegt sich auch 2010 auf hohem Niveau und ist seit 2009 sogar noch leicht angestiegen. Dies zeigt sich sowohl in der individuellen Bereitschaft zu umweltgerechtem Verhalten wie auch in den Forderungen an den Staat, den Umweltschutz stärker zu gewichten. Zu diesem Schluss kommt der UNIVOX-Bericht Umwelt 2010 des Forschungsinstituts gfs-zürich.
Noch stärker als in den vergangenen Jahren fordern die Menschen in der Schweiz auch ein stärkeres Engagement der Behörden für den Umweltschutz ein. Seit 2005, als mit 49% der tiefste Wert seit 1986 gemessen wurde, ist die Zustimmung zu einer Umverteilung öffentlicher Gelder zu Gunsten des Umweltschutzes kontinuierlich angestiegen und liegt 2010 bei 67%.
Dabei soll in erster Linie bei der Landesverteidigung (71%) und dem Strassenbau (57%) zu Gunsten des Umweltschutzes gespart werden. Mehr tun soll der Staat insbesondere fürs Energiesparen (75%, 2009: 70%), zur Verringerung schädlicher Abgase (69%, unverändert), sowie zum Schutz vor Klimaänderungen und für die sparsame Verwendung des Bodens (je 63%, 2009: 64% bzw. 57%).

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