“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Unternehmenssteuerreform - Grünliberale tolerieren Betrug am Volk

Heute lehnte der Nationalrat verschiedene Vorstösse der Grünen und der SP ab, welche der missglückten Unternehmensteuerreform II rückgängig machen bzw. deren viel höher als angenommenen Steuerausfälle zumindest beschränken wollten. Die Vorstösse  wurden allesamt mit einem Stimmenverhältnis von knapp 2 zu 1 abgelehnt. Unterstützt wurden SP und Grüne ausdrücklich nur von der EVP. Die bürgerlichen Parteien SVP, FDP, CVP und BDP lehnten die Vorstösse ab, was nicht weiter überrascht. Die grünliberalen Nationalräte lehnten ebenfalls ab (Weibel), enthielten sich der Stimme (Bäumle) oder waren entweder nicht anwesend (Moser). Nur 50,5 Prozent des Stimmvolks hatten der umstrittenen Unternehmenssteuerreform II im Februar 2008 zum Durchbruch verholfen. Ich finde, das Abstimmungsverhalten der Grünliberalen deshalb ebenfalls als sehr undemokratisch. Es bleibt die kleine Hoffnung, dass das Bundesgericht den bürgerlichen Parteien auf die Finger haut, und die Abstimmung für ungültig erklärt.

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