“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Velotour Liberté et Patrie

Was bietet sich für das Feiern des 1. Augustes mehr an als der Besuch einer 1. Augustfeier im Kanton Waadt, der in seinem Kantonswappen das Motto “Liberté und Patrie” trägt und mit dem ich seit einigen Jahren gewissermassen verheiratet bin. Da die Familie ferienhalber schon an den Gestaden des Lac Leman weilt, nutzte ich gestern die Gelegenheit um die Hinfahrt mit einer Liegevelotour zu verbinden. Um sechs Uhr fuhr ich los und schon kurz nach Niederwangen musste ich zum ersten Mal halt machen, um ein Wunderbares Morgenrot zu bewundern, gerade richtig zum 1. Augst (1. Strophe Schweizerpsalm). Über Rosshäusern ging da Fahrt nach Gümmenen und dann auf der um diese Tagszeit noch völlig autofreien Hauptstrasse weiter nach Murten und über Avenches nach Payern. Von dort an folgte ich dann der regionalen Velotourenrotue Nr. 63 ” Payern – Gros Vaud – Rolle“. Der Aufstieg kurz nach Grange ist recht happig, dafür wird man danach mit einer wunderschönen Panoramasicht auf die Alpen belohnt. Später sieht man zur Linken die Sendtürme des Landessenders Sottens, welcher im Gegensatz zu Beromünster anscheinend noch im Betriebe ist.  Nach etlichem Rauf und Runter war ich froh Bercher zu erreichen, wo die Lausanne-Echallens-Bercher-Bahn (LEB)  endet. Nun wusste ich, dass es nicht mehr weitzum Städtchen Echallens ist, das ich, seit ich vor Jahren eine Artikel im Bund darüber gelesen habe, schon lange besuchen wollte. Da in Echallens die Schlange in der Bäckerei auf dem Rathausplatz für meinen Geschmack zu lang war, verzichtete ich auf eine längere Verpflegungspause und füllte lediglich die Wasserflaschen auf, was sich später als grosser Fehler herausstellte. Denn danach tauchte kein Restaurant mehr auf. Erst in Lavigny konnte ich mich in der Caféteria der dortigen Klinik verpflegen und erholen, nachdem ich während den letzten Kilometern aufpassen musste, um in den Aufstigen keine Krämpfe zu kriegen. Nach der Pause ging die Fahrt dann wieder weiter und auch weitere Steigungen blieben meinen schon ziemlich müden Beinen nicht erspart, dafür wurde ich nach Aubonne mit einer wunderschönen Aussicht über den Lac Leman belohnt. Weiter ging es durch die bekannten Weinbaugebiete von Féchy und Mont sur Rolle, und nach einer kurzen Abfahrt erreichte ich schliesslich am Nachmittag nach etwa 140 km und über 1000 Höhenmetern das hübsche Städtchen Rolle, wo wir dann am Abend zusammen mit Freunden das aufwendige Feuerwerk bewunderten.

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