"Noch sind wir geschockt, aber wir werden unsere Werte nicht aufgeben. Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit." Jens Stoltenberg beim Trauergottesdienst in Oslo, 25. Juli 2011
“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Vortrag: Mit Schiefertafel und Strickzeug

Geschlechterspezifische Entwicklung von Unterrichtsplänen in der Berner Primarschule des 19. Jahrhunderts
Vortag von Dr. KATHARINA KELLERHALS, Assistentin am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Bern im Rahmen der Ausstellung “Geburtsstunde der modernen Schule – 175 Jahre Volksschule im Kanton Bern”.
Mittwoch 24. März 2010, 18.30 Uhr
Vortragssaal der Zentralbibliothek, Münstergasse 63, Bern

Mit dem Primarschulgesetz wurde 1835 die liberal-revolutionäre Idee einer gleichen Ausbildung für Knaben und Mädchen verordnet. Trotz hartnäckigem Widerstand seitens der Bevölkerung gelangte Handarbeiten für Mädchen 1864 in den Fächerkanon. Damit konnten bürgerliche Tugenden wie Reinlichkeit, Ordnung, Fleiss und Sparsamkeit beim weiblichen Geschlecht eine disziplinierende Wirkung entfalten. Neben diesen spezifisch weiblichen Zusatzfächern absolvierten die Mädchen den obligatorischen Unterricht. Die Buben wurden mit “Knabenschulen” gefördert.

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