“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Welche Bedeutung hat das Internet bei den Wahlen?

Der Artikel “Welche Bedeutung hat das Internet bei den Wahlen?” Heiner Hug auf Journal21 hat mich auf die deutsche Studie “Wahlkampf im Web 2010″ aufmerksam gemacht, welche den Bundestagwahlkampf 2009 in Deutschland untersucht hat. Die Repräsentativstudie , über die Thilo von Pape und Thorsten Quandt in der Fachzeitschrift “Media Perspektiven”  (pdf)berichten, belegt, dass das Internet als Informationsquelle im Wahlkampf inzwischen einen festen Platz hat. Das Leitmedium bleibt aber weiterhin das Fernsehen. Insgesamt war das Internet für knapp die Hälfte der Bevölkerung (46,8 %) ein Zugang zu Information über die Wahl, aber nur relativ wenige (12,7 %) nutzten es als ihre Hauptquelle für Wahlkampfinformationen. Die intensiv diskutierten Web-2.0-Angebote spielten im bundesdeutschen Wahlkampf 2009 kaum eine Rolle. Nur wenige Prozent der Nutzer greifen auf sie zurück, und dann meistenteils nicht aktiv-partizipierend, sondern als passive Beobachter. Der Weg zu einer netzbasierten Beteiligungsdemokratie scheint daher noch weit, schliessen die Verfasser der Studie.

Smartspider Profil von Harald Jenk

Wie weit die Situation in der Schweiz mit der Situation in Deutschland vergleichbar ist, ist mir nicht klar. Ich denke aber, dass wegen der vergleichsweisen tiefen Wahlbeteiligung in der Schweiz, dass Web 2.0 mit Diensten wie z.B. facebook bei der Mobilisierung einen recht grossen Einfluss haben kann, und möglicherweise durchaus entscheidend ist für die Verteilung eines Restmandates. Eine andere Schweizer Spezialität sind die relativ grossen Wahlkreise in vielen Kantonen und die damit verbundene Unübersichtlichkeit der Kandidierenden. Hier denke ich, werden Dienste wie Smartvote in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen.  Was die Beteiligung an den Diskussionsforen angeht, so verhält sich das wohl ähnlich wie bei den Leserbriefen, die ja auch von sehr vielen Leuten gerne gelesen , aber von nur relativ wenigen geschrieben werden.

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