“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Wieso die Gletscher schmelzen

(Quelle: www.gletscherarchiv.de)

Der Aletschgletscher hat den Bewohnerinnen und Bewohnern im Fieschertal/CH viele Naturkatastrophen beschert. Immer wieder stürzte Eis in den Gletscherrandsee Märjele. Dieser konnte das Wasser nicht halten. Wasser, Geröll und Schutt donnerten ins Tal hinunter und begruben so manches Dorf. Die Bevölkerung wusste nicht, wie sie sich schützen sollte. So legte sie 1678 ein Gelübde ab: Bei einer jährlichen Prozession wollte sie von nun an beten, dass der Aletschgletscher schrumpfe.

Doch heute sieht das Ganze etwas anders aus. Der Aletschgletscher schrumpft nun nämlich zu viel. Seit 1870 büsste er knapp drei Kilometer an Länge und bis zu 75 Meter an Dicke ein. Daher will die fromme Fiescher Pfarrgemeinde nun das Gegenteil herbeibeten. So ersuchte sie Papst Benedikt XVI. vor zwei Jahren um eine Anpassung des Gletscher-Gelübdes. Vor kurzem wurde das Gesuch genehmigt. Nächstes Jahr im Sommer dürfen die Fiescherinnen und Fiescher also erstmals beten, der Gletscher möge doch wieder wachsen. Vielleicht sollte man sie für die Rettung aller Alpengletscher einsetzen…

Quellen: Neue Zürcher Zeitung, 1.1.2010 (de); www.rro.ch/cms/home.php?set=2&showNews=45173 (de), alpMedia

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