"Noch sind wir geschockt, aber wir werden unsere Werte nicht aufgeben. Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit." Jens Stoltenberg beim Trauergottesdienst in Oslo, 25. Juli 2011
“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Zwischen zwei Wünschen hin und her fahren

Alexander Fischer, "Zwischen zwei Wünschen hin und her fahren", 1982

Das Werk “Zwischen zwei Wünschen hin und her fahren” von Alexander Fischer (Ausstellung “Amitiés – Kunstsammlung Teo Jakob“) hat besonders den Politiker in mir angesprochen. Ständig müssen wir bei unserer Arbeit im Grossen Rat zwischen den verschiedenen Vor- und Nachteilen bwz. zwischen den verschiedenen Interessen abwägen. Aktuell: soll den amtlichen Anzeigern erlaubt werden, redaktionelle Beiträge zu schalten, damit es ihnen leichter fällt, sich über die Inserate zu finanzieren oder gefährden wir damit die Tageszeitungen, insbesonder den Bund? Sollen wir Schulden abbauen (meine Meinung) oder die Steuern senken? Sollen möglichst viele Regionalspitäler erhalten werden (Arbeitsplätze in den Regionen) oder sollen mit einer Konzentration der Spitäler die Kosten gesenkt und die Qualität gesteigert werden? Fördert die Erhaltung eines dezentralen Service Public (Poststellen, Schulen, bediente Bahnhöfe, etc.) nicht vor allem die Zersiedelung und den Autoverkehr? Es ist immer wieder ein Ringen um den richtigen Entscheid, und häufig wird man erst viele Jahren später die Folgen des Entscheides kennen. Es ist aber auch dieses Ringen, dass die Arbeit im Parlament interessant macht.

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