10 Jahre Wikipedia und das Jahr der Freiwilligenarbeit

(Last Updated On: August 7, 2013)

 

 

Am 15. Januar 2011 feiert Wikipedia den 10. Geburtstag. Wie ist Wikipedia zum Weltlexikon geworden? Hunderttausende schreiben täglich im Internet am umfangreichsten Lexikon der Welt. Es ist das wahrscheinlich bekannteste und  globalste Symbol und Produkt der Freiwilligenarbeit. Auch ich habe schon einmal einen neue Eintrag geschrieben, nämlich über den Könizer Künstler René Ramp

Wesentlich wichtiger als ein Gratisonlinelexikon ist die Freiwilligenarbeit aber für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft, sowohl innerhalb wie ausserhalb von Familie, Vereinen, Kirchen und natürlich auch den Parlamenten und Gemeinderäten. Allerdings scheint die Freiwilligenarbeit unter Druck zu sein, weil wir mehr und mehr durch die Berufstätigkeit beansprucht sind, und wohl auch durch eine gewisse zunehmende Unverbindlichkeit  im Umgang miteinander. Es mehren sich deshalb die staatlichen Initiativen auf allen Ebenen, um die Freiwilligenarbeit ideell zu honorieren, da die öffentliche Hand nicht über die finanziellen Mittel verfügt, um diese für das harmonische Zusammenleben wichtige Aufgabe zu übernehmen. Gerade die Vereine sind mit ihrer Funktionsweise auch enorm wichtig für die Demokratie. Alle Mitglieder sind stimmberechtigt, unabhängig von Geschlecht, Einkommen, Religion- oder Staatszugehörigkeit.  Wo lernt man besser Kompromisse zu suchen und auch die Anliegen der Minderheit zu berücksichtigen als im eigenen Verein? Aber auch Sitzungsleitung, der haushälterische Umgang mit dem gemeinsamen Vermögen und Protokollführung gehören dazu.   

www.freiwilligenjahr2011.ch

Damit das Engagement für Freiwilligenarbeit stark bleibt und gestärkt wird, wurde denn auch  das Jahr 2011 zum europäischen Freiwilligenjahr ausgerufen, um die Freiwilligenarbeit besser sichtbar zu machen und die Bürgerinnen und Bürger zur Freiwilligenarbeit zu motivieren. Ich hoffe auf Erfolg, denn auch in der Politik wurde es in den letzten Jahren immer schwieriger genügend Bürgerinnen und Bürger für die Arbeit in den Parlamenten und Gemeinderäten zu finden.

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