Am 13. Februar 2011: Ja zur Waffeninitiative – Ja zum Schutz vor Waffengewalt

(Last Updated On: Mai 27, 2011)

www.schutz-vor-waffengewalt.ch

Heute bin ich dem Regionalkomitee Bern „Familien schützen – Ja für den Schutz vor Waffengewalt beigetreten“. Über die Initiative einer breiten Allianz von Ärzten, Polizisten, Frauen, Gewerkschaften, Parteien und Menschenrechtlern wird am 13. Februar 2011 abgestimmt.

In jedem dritten Schweizer Haushalt gibt es heute mindestens eine Schusswaffe. Die grosse Mehrheit davon sind Militärwaffen. Jährlich kommen in der Schweiz rund 300 Menschen durch Schusswaffen ums Leben. Das sind 300 zu viel. Schon die Drohung mit der Waffe im Schrank kann Familien das Leben zur Hölle machen – ganz zu schweigen von den Fällen, in denen die Waffe tatsächlich eingesetzt wird. Zahlreiche Studien belegen: Je mehr Schusswaffen im Umlauf sind, desto öfter kommt es im Affekt zu Morden und Suiziden. Weniger Waffen bedeuten mehr Sicherheit, tödliche Kurzschlusshandlungen können verhindert werden. Deshalb fordert die Initiative:

  • Militärwaffen ins Zeughaus
  • Ein eidgenössisches Waffenregister
  • Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis: Wer eine Waffe will, muss den Bedarf nachweisen und die entsprechenden Fähigkeiten mitbringen.

Überflüssige Waffen werden aus dem Verkehr gezogen. Retten Sie Leben und stimmen Sie am 13. Februar JA zum Schutz vor Waffengewalt!

Artikel auf Newsnetz vom 13.12.2010: Wir wollen nicht die Armee abschaffen, sondern Leben retten

65 Kommentare

  1. Alexander Müller

    Militärwaffen ins Zeughaus und die Welt ist gerettet. Unsinn, gemäss der Polizeilichen Kriminalstatistik 2009 wurden im vergangenen Jahr 51 Personen Opfer eines Tötungsdelikts. Wobei bei den meisten Tötungsdelikte Stich- und Schneidwaffen verwendet wurden. Zudem waren die meisten Täter Ausländer.

    Armeewaffen im Zeughaus machen die Schweiz kein bisschen sicherer. Bereits heute wird bereits keine Munition mehr abgegeben. Schon mal versucht jemanden mit einer ungeladenen Feuerwaffe zu töten? Tipp: Das funktioniert nicht.

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  2. rob

    Was???
    Die Familie ohne Waffe schützen???
    Wie soll denn das gehen???
    Blöde und Dumme Initiative!!!

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  3. rob

    PS:
    Die Initiative hat den Zweck alle Waffen aus dem Haushalt zu verbannen!!
    Last euch nicht teuschen!!!
    Der Schützensport ist für die Schweiz eine Tradition!
    Soll danach etwa die Diktatur folgen???

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  4. EVA

    Mit Waffengewalt die Grenze gegen aussen verteidigen,
    mit Waffe im Schrenk die Bedrohung gegen Frau und Kind, wenn sie nicht folgen, auftrag erfüllen,
    Altväterliche Ansichten aus dem letzten Jahrhundert, längst überholt erforscht durch viel Geld in Forschund und Entwicklung.
    Integrativ, innovativ, informativ, intuitiv hört auf den Bauch, denn der hat immer recht, Armbrust-Qualität hat was integriert, ganz macht heilt. Der ganzheitliche Mensch im Mittelpunkt und nicht als Mittel zum Zweck Punkt! Vertrauen ist gut, Kontrolle besser, Geistreich statt Gewaltvoll durch Waffengewalt. Krieg oder Frieden auf Erden? In diesem Sinne der ganze Mensch braucht viel Liebe Zeit und vorallem Schutz vor jeglicher Gewalt von Aussen Integirtät als höchstes Gut.

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  5. Onkel

    Ganz schlaue Kommentare hier.
    Vorallem für die jenigen die noch nie eine Stgw 90 in der Hand hatten.
    Alleine die Tatsache keine Munition mehr zu Hause zu haben zeigt, dass das wohl mit dem Familie schützen so nichts wird. Und mit Sperrfeuer bringt man auch keine Bomber vom Himmel.

    Fakt ist, dass man die Munition auf dem Schwarzmarkt erhalten kann. Ich würde mich nicht besonders sicherer fühlen wenn mein Nachbar 30 illegale Schuss im Sturmgewehr hat.

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  6. Patrick

    Das bereits 2008 nach dem Schengen Beitritt verschärfte Waffengesetz ist streng und schafft die bestmögliche Sicherheit. Dazu haben Fälle mit häuslicher Gewalt erfahrungsgemäss nie mit Schusswaffen zu tun. Es geht bei dieser Initiative nicht nur um Armeewaffen, sondern um den privaten Waffenbesitz als ganzes. Die Armee hat zudem das Missbrauchsrisiko mit wirksamen Massnahmen gesenkt: Freiwillige Hinterlegung der Waffe im Zeughaus, Einzug der Taschenmunition, vertiefte Sicherheitsprüfung der Soldaten. Lasst den Schweizern ihre Waffen und konzentriert Euch auf die richtigen Probleme wie Armut, Krankenkassenprämien etc.

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  7. Harald Jenk

    Das Militär vermisst über 4500 Waffen. Etliche davon wurden von Einbrechern gestohlen. Das heutige System mit der Aufbewahrung der Armeewaffen zu Hause ist geradezu ein Selbstbedienungsladen für Verbrecher. Armeewaffen gehöhren ins Zeughaus. Basta!

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  8. schweizer

    nimmt mann alle bekannten Zahlen im Bereich Tötungsdelikte und macht eine Risikotabelle dann müssten andere als die die von der initiative geforderten Massnahmen getroffen werden. Die konkreten Antworten darauf wären: Verbot von Messern und anderen Hieb und Stichwaffen und verbot von: (das wäre jetzt rassistisch). Viel später käme dann ein Verbot von Schusswaffen. Schaut man noch aus welcher „Ecke“ diese Initiative kommt. (GSOA). Und wenn man weiss, dass die nächste in diesem Zusammenhang stehende Abstimmung die Abschaffung der Wehrpflicht istdann….. Die meisten Waffenbesitzer bedrohen nicht ihre weiblichen Partner sondern beschützen sie damit in einem Ernstfall. Auch unter Einsatz des eigenen Lebens.

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  9. Unverständlich

    Demokratie stellt ein permanentes Entwaffnungsprogramm des Volkes dar: den Frieden im Bürgerkrieg. Herrschaft wird radikal auf indirekte Gewalt umgestellt. Keiner erhält den direkten Zugriff. Das bedeutet, daß alle Macht den vermittelnden Medien verliehen wird. Die letzteren sind die neuen Machthaber: das Geld, das Recht, die Kommunikationsmedien, die Entscheidungsverfahren. Andreas Zielcke 1995

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  10. Schweizer

    Gemäss unwiderlegbaren Studien leiden mehr als 8% der Männer unter psychischer und physischer grober Gewalt der Frauen. Fast 2% mehr als bei Männergewalt. Das scheint die Frauen kaum zu stören.

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  11. Schweizer

    Mein Vater hatte immer Waffen Zuhause. Niemals kam es ihm in den Sinn mit dieser Waffe auf uns zu zielen oder andere Dummheiten zu machen. Nicht mal mit der ungeladenen Waffe. Das hat mich sehr beeindruckt. Der richtige Umgang mit der Waffe ist eine Sache der Persönlichkeit, des Charakters etc. Diese Eigenschaften werden in der Multikultigesellschaft immer weiter verwässert und als „Altväterlich“ beschimpft. Charakterlumpen und Dünnhäutige Mitmenschen aus dem Balkanraum die jeden Rempler als Angriff deuten etc. sind die Ursache für diese Waffenparanoia. Wir täten gut daran wieder Werte und Moral zu lehren statt Waffen zu verbieten.

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  12. Schweizer

    Abstimmungspropaganda trotz Verbots in Bundes-Couverts verschickt. Dan sieht es noch etwas amtlicher aus. Welches VOlk lässt sich da freiwillig entwaffnen. Das ist wie wenn Schafe freiwillig zur Schlachtbanj laufen. In der Geschichte schon mehrfach passiert. 3.Reich Entwaffnen der Juden. DDR entwaffnen des Volkes. Lasst Ihr Euch das gefallen?

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  13. Walter Roth

    Ich habe nun derart viel Unwahres aus Linksorientierten Politikkreisen vernommen, das ich nicht umhinkomme hier mal einiges klarzustellen.
    Ich hoffe sie finden auch etwas Zeit, die „andere“ Seite zur Kenntnis zu nehmen.
    Für mich als traditioneller Schweizer etwas ungeheures was gerade hier vonstatten geht.
    Nehmen wir zur Kenntnis , das die Auflagen die in der Folge dieser Initiative kommen werden, für den Besitzer und Sammler von Seriefeuerwaffen die Ernteignung bedeutet, für den anderweitigen Sammler mit derart einschneidenden Auflagen verbunden sein wird, dass es faktisch auf das selbe hinausläuft.
    Er wird nur noch Besitzer seines Eigentums auf Gnade der Behörden sein dürfen. Wenn man sich die Statements aus den Befürworterkreisen dieser Initiative vor Augen führt, so kann es einen Sammlerstatus nur noch geben bei geeigneten Räumlichkeiten, für die faktisch nur noch ein Hausbesitzer die baulichen Möglichkeiten dazu haben wird, mal abgesehen von den Einschränkungen seines Sammelgebietes, zum Beispiel auf nur noch „Ordonanzpistolen der Schweizer Armee“. Es dürfte das bislang äusserst beliebte Querbeetsammeln durch verschiedenartige interessante Waffenfamilien oder gar das Systemsammeln sehr erschwert, wenn nicht verunmöglicht werden.
    Den Sportschützen wird sie derart gängeln, dass dem Schützenwesen der Schweiz nach Jahrhunderten nun wohl das Ende droht. Das mit den Auflagen des Verbleibs der Waffen im Schiesstand und da in sicherer Aufbewahrung.
    Das hiesse also, in einem gesicherten Raum und in dem Raum in einem speziellen Waffenschrank auch noch als Sicherung gegen die an einem Anlass mitbeteiligten anderen Personen.
    Auch hiesse auch eine Kontrolle einzuführen, ob die Waffen nach den Anlass auch wieder dort eingestellt werden, usw. usf. Das sind nur mal als einige Aspekte dieser Initiative.
    Und warum das alles, ……weil man öffentlich eine vermeintlich bessere Sicherheitslage propagiert, die gar nicht eintritt, wie wir aus etlichen Ländern die genau das versucht haben, ersehen können.
    Auf Gesetzesebene tritt mit dieser Initiative ebenfalls etwas ganz neues in Kraft, nämlich……
    …….Neu soll nun ein “Waffenverbot” in der “Verfassung verankert” werden. Und das ist der Hauptgrund, warum wir diese Initiative mit aller Kraft bekämpfen.
    Wir wechseln damit von einer Missbrauchsgesetzgebung zu einer Verbotsgesetzgebung.
    Es ist zukünftig grundsätzlich verboten eine Waffe zu besitzen, nur Ausnahmenregelungen erlauben diesen Besitz noch! Es ist tatsächlich so, dass nach einer Annahme dieser Initiative der private Waffenbesitz verunmöglicht würde. Und je nach Ausgestaltung der Gesetze wird auch die Enteignung möglich sein
    Das war die Auskunft eines Rechtsexperten welcher mit der Thematik bestens vertraut ist.
    Suizide:
    Wenn man nachstehende Fakten, hier als Beispiel mit der Suizidstatistik in Kanada ( Link ) abgleicht, so wird man zum Schluss kommen, dass Suizide keinesfalls effektiv durch Waffenverbote verhindert werden können
    http://www.justice.gc.ca/eng/pi/rs/rep-rap/2006/rr06_2/t19.html
    Kanada:
    1979 Suizide 421 davon mit Schusswaffen 184. gewaltsame Todesfälle total “2413?
    2001 Suizide 463 davon mit Schusswaffen 148. gewaltsame Todesfälle total “3688?
    Es ist also so, die Suizidrate hat sich trotz strengster Gesetzgebung in Bezug auf Waffen nicht wirklich verändert. Die Suizidrate war 2001 sogar höher als 1979, was aber sicher auch der Bevölkerungszunahme geschuldet ist, die Suizide mit Schusswaffen haben etwas abgenommen, allerdings nicht die Gesamtzahl, diese blieb trotz strengster Waffengesetzgebung davon unbeeinflusst.
    Und was besorgniserregend ist, die gewaltsamen Todesfälle stiegen von 2413 ( Index 100 ) im Jahr 1971,…… auf 3688 ( Index 152 ) im Jahr 2001, und das wie gesagt trotz stetig strengerer Gesetzgebung, Waffenregistrierung usw.
    Eine nach der Argumentation linksorientierter Kreise unmögliche Entwicklung, sagen diese doch ein markantes sinken der Suizide und der Gewaltkriminalität voraus.
    Wenn man den privaten Waffenbesitz einschränkt und ihn sogar verunmöglicht, so werden gewisse Kreise dazu ermuntert bei ihrem vorgehen hemmungsloser zu agieren da sie kaum noch mit Gegenwehr rechnen müssen. Das ist wohl der Umstand warum es in Ländern ohne privaten Waffenbesitz zu vermehrter Gewaltanwendung kommt.
    Die Kreise die mit einer Waffe als Handwerkszeug arbeiten die erreichen wir mit der Gesetzgebung so gut wie nicht, aber wir machen den privaten Bürger wehrloser und wir senken das Berufsrisiko eben dieser Gruppen bei ihren illegalen Tätigkeiten stark.

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  14. Heinz Meier

    Es wird wohl einige Frauen geben die Schaden für Sich und ihre Umgebenden mit den Waffen einer Frau wird abwenden können. Die anderen werden sich bei Bedarf gerne hinter einer Waffe Verstecken denn die Welt ist nicht so friedlich wie sie aussieht. Ein Wechsel findet meisst sehr schnell statt. Schauen Sie in die Vergangenheit und schauen Sie mal über den EU Rand hinaus (Neutzeit).

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  15. Andreas Schmid

    Ich finde ja die argumentationen gegen die Waffeninitiative gut…jedoch was ist sooo spajnnend daran wenn man eine waffe zuhause hat…?das bild des beschützers der familie…ein mann soll seine familie beschützen können..RICHTIGE männer kämpfen noch mit den fäusten..dort kann man noch die eigene kraft zeigen..mit dem gewehr jedoch geht es nur darum wer schneller mit dem finger am abzug ist und dann noch genauer trifft…und ein sturmgewehr ohne munition zuhause im schrank nützt dir absolut nichts wenn du in der nacht auf der strasse mit einer pistole bedroht und ausgeraubt wirst…und es ist ja nicht so dass der schiessport abgeschafft werden muss deswegen..oder das man ihn nicht mehr durchführen kann..und ja es ist schon so, dass viele tätlichkeiten mit dem messer ausgeführt werden, jedoch hätte jeder dieser leute (schweizer und aussländer) eine pistole dabei, wäre diese extrem schnell gezückt…mit einem messer kann man jemanden töten, vielmehr hat das opfer aber nur stich und schnittwunden, die wieder verheilen, was nicht der fall ist, wenn du eine kugel in der brust hast…
    ich bin ganz klar für die initiative…!!!

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  16. Walter Roth

    Es wird also per Gesetz viele tausend
    Waffenbesitzer geben die nun deswegen enteignet werden. Kann damit aber wirklich Leben gerettet werden?
    Tja, dazu sollte man sich vielleicht mal einige Länder
    vor Augen führen die ihre Bürger rigoros entwaffnet haben.
    England das beste Beispiel verfehlter Gesetzgebung.
    Nach
    “Dunblane“ suchte man sein Heil in einem völligen Waffenverbot. Folge in den 10 Jahren seither war allerdings eine
    Zunahme der Gewaltkriminalität von 40 %.
    Auf die Suizidrate hatte es ebenfalls keinerlei Einfluss.
    Also das
    Waffenverbot blieb ohne jeden der so oft vorausgesagten positiven Effeket, ja man kann sagen, dass Gegenteil ist der
    Fall.
    Australien, Waffenverbot seit 2003, nicht nur Einschränkung sondern weitgehendes Verbot.
    Folge, eine geradezu
    überbordender Anstieg der Gewaltkriminalität.
    Luxemburg….
    Die Mordrate in Luxemburg ist trotz Waffenverbot für Private
    Bürger wesentlich höher als in den übrigen Ländern der EU…. 2.1 auf 100‘000 Einwohner im Gegensatz zu 1.2 in Israel
    und 1.1 in der Schweiz, welche die tiefste Rate aufweist.
    Also hat das Waffenverbot auch in Luxemburg den gewünschten
    Effekt erzielt… ja?
    Keine Waffen in der Hand gesetzestreuer Bürger aber eine doppelt hohe Mordrate, nun das dürfte es
    aber so gar nicht geben, wenn man linker Argumentation folgt.
    Nun noch zu den USA.
    Unter diesem Link eine Statistik
    der NRA.
    http://www.nraila.org/Issues/FactSheets/Read.aspx?id=206&issue=007
    Crimes per 100,000 population.
    Total
    Violent
    Aggravated
    Year Crime Murder Rope Robbery Assault
    1991 758.1 9.8 42.3 272.7 433.3
    2008 457.5 5.4 29.7 145.7 276.7
    2009 429.4 5.0 28.7 133.0 262.8
    Trend 2008-
    2009 -6% -8% -4% -9% -5%
    Trend 1991-
    2009 -43% -49% -32% -51% -39%
    Also was sagt und diese Statistik?
    Das die USA eine hohe Gewaltrate haben ist bekannt, aber die Statistik belegt
    eindrücklich, dass eine steigende Anzahl von Waffen nicht mit einer steigenden Anzahl der Fälle von Gewaltkriminalität
    einhergeht.
    Nein, sie belegt das Gegenteil dessen, nämlich eine sinkende Rate und das obwohl US Bundesstaaten wie
    Florida seit Anfang der 90igerjahre Waffentragscheine in grosszügiger Weise ausstellen.

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  17. Heinz Meier

    Ich danke allen Stimmendie ein Nein in die Urne legen. Die machen Sie aus unterschiedlichen Gründe wie:
    1: Selbst entscheiden ob man Waffen haben will oder nicht.Das kann man jetzt.
    2: Der Blick in die Vergangenheit öffnet meisst auch den Blick in die Zukunft (politische Situation) = Lebenserfahrung
    3: Den Blick ausserhalb des EU Raumes. (Tunesien)
    4: Die Mächtigen entwaffnen sich nicht freiwillig.
    5: Doppelmoral der Befürworter durchschaut haben (Abschaffung der Armee). Jedes Land hat eine Armee, wenn nicht die Eigene dan eine Fremde.
    6: Die vermeindliche Sicherheit kostet viel mehr Freiheit als im Moment abzusehen ist.

    Für viele Wähler/Stimmer mag diese Armee ein Saftladen sein. Unorganisiert und uneffizient. Die Entwaffnungsinitiative löst dieses Problem aber nicht. Hier gibt es bessere Ansatzpunkte.

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  18. Marcel Stutz

    Hunderte Soldaten am WEF engagiert. Alle bewaffnet zur Verteidigung der Rechte der Mächtigen. Doch die Normalbürger wollen sich freiwillig entwaffnen?
    Bern/Davos – Die Schweizer Armee ist auch dieses Jahr für Sicherheitsaufgaben am Davoser World Economic Forum (WEF) zuständig. 220 Armeeangehörige nahmen am Freitag ihren Dienst in Davos auf. Die Zusatzkosten für die Armee betragen rund 1,5 Millionen Franken

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  19. Harald Jenk

    Die Initiative richtet sich trotz gegenteiliger Behauptungen nicht gegen die Armee. Eher im Gegenteil, je weniger Unsinn mit der Armee in Verbindung gebracht wird, desto mehr Akzeptanz hat sie.

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  20. Marcel Stutz

    Auch Herrn Jenk wird klar, dass die Armeewaffendiskussion heikel ist. Die Initianten haben auch gemerkt, dass wenn Zahlen zur Verfügung stehen, die Waffe in zusammehang mit häuslicher Gewalt auch nicht so richtg zieht. Man kann es drehen und wenden wie man will. Waffen haben durch ihren Droheffekt die Gewalt nicht gesteigert sondern gesenkt. Bei Annahme der Initiative ist eine einseitige Bewaffnung möglich und die Mächtigen (Staat) und die die sich ohnehin nicht an die Gesetze halten (Verbrecher) werden sich sicher weiter bewaffnen und haben es dann viel leichter ihrer Tätigkeit nachzugehen. Schwerter zu Pflugscharen hat sich in der Geschichte noch nie bewährt. Deshalb Nein zur Entwaffnungsinitiative denn das Paradies ist nicht von dieser Welt.

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  21. Harald Jenk (Beitrags-Autor)

    Wenn man meint sein Recht mit der Waffe verteidigen zu wollen, macht man sich (und seine Familie) nur selber unglücklich, wie zuletzt der Hanfbauer in Schwarzenburg. Der Verweis auf bewaffnete Verbrecher ist doch Quatsch. Schliesslich ist deren Waffenbesitz genauso verboten. Im Gegenteil würde es leichter werden illegalle Waffen zu beschlagnahmen, wenn weniger Waffen zirkulieren würden. Das Gewaltmonopol muss dem Staat gehören!

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  22. Jasmine Jacot-Descombes

    Ich bin sehr stark FÜR die Initiative und sehe KEINE Vorteile bei einem „Nein“.
    Und wer auch nur ein bisschen nachdenkt, wird zu dem selben Schluss kommen. Und wer das nicht kann/will/der Initiative nichts positives Abgewinnt, sollte das vielleicht mal so bertachten:

    Natürlich ist die Schweiz auch mit Waffengesetz nicht Gewaltfrei. Aber es gäbe mit sicherheit viel weniger Morde, besonders Selbstmorde. Aber machen wir mal ein Beispiel:
    Ein Familienvater /-mutter erschiesst zuerst Kinder, danach Ehepartner und am Ende sich selbst, weil er/sie momentan unter Depressionen leidet.
    Ich gebe zu, das das gleiche auch mit einem Küchenmesser passieren hätte können, und doch auch nicht. Bei einer Schusswaffe ist es so, das die Hemmschwelle erheblich tiefer liegt. Jetzt mal ehrlich, was ist schwerer: Sich mit einem Messer die Kehle durchzuschneiden oder mal kurz abzudrücken?
    Noch viel öfter als Mord gibt es allerdings, das eine/r jemand anderes mit einer Schusswaffe bedroht. Da ist es nicht einfach, sich zu überwinden und zur Polizei zu gehen. Erstens, weil, wenn man überhaupt so viel erreicht, der Täter für ein Jahre ins Gefängniss kommt. Und danach? Glaubt ihr echt, er/sie würde danach das Opfer einfach vergessen? Schön wärs. Da heisst es in den meisten Fällen: Rache!
    Anderes Beispiel:
    Jemand ist in einer emotionalen Krise, findet dann, das das Leben keinen Sinn mehr hat. Solche Gedanken führen dann halt manchmal zu Suizid.
    Wie hättet ihr vorhin geantwortet, zu der Frage, mit dem Messer und dem Schuss?
    Ok, damit wäre das gesagt: Wer, sozusagen „aus der Laune heraus“, zum Selbstmörder wird hat es mit der Initiative schwerer. Man kann zwar nichts gegen die unternehmen, die es WIRKLICH wollen, denn dann springen sie einfach von der Brücke. Doch der Blick in die Tiefe bringt sicherlich mehr zur Vernunft als der in einen Pistolenlauf.
    Auch das mit den Verbrechern ist Unsinn. Siehe das Beispiel USA: 70’000’000 Amerikaner haben Schusswaffen zuhause. In der USA gibt es 298’500’000 Einwohner. Also besitzt Durchschnittlich jeder 4-5ter Amerikaner eine Waffe. Die Kinder miteingerechnet. Das vorallem, weil es einfach heisst: Wenn ein Dieb eine Waffe hat, muss ich auch eine haben, um mich zu schützen.
    Und so ist der Anstieg der Waffenbesitze vorprogrammiert. Und wie die oben stehenden Dinge aussagen, ist da auch leichtferige Gewalt nicht auszuschliessen.

    Wer jetzt ein überzeugter Rechter ist, sollte sich überlegen, ob er jetzt weiterlesen will, denn jetzt kommt was gegen die Allgemeine Dummheit und der Rechts-Radikalen und die Werbeplakate. Wer allerdings die Augen nicht vor der Wahrheit verschliessen will, liest bitte weiter.

    Da siehe man sich Hans Fehr mal an. Unterstützt die Initiative nicht, und sagt dann, das er, wenn er eine Waffe gehabt hätte, diese Demonstranten erschossen hätte.
    Sehr gut, mein lieber Herr Fehr. Damit haben sie sicher viele überzeugt, Nein zu stimmen. -.-‚

    Dazu noch die Plakate: http://www.waffeninitiative-nein.ch/
    Auf der Startseite dieser Page sieht man das Plakat:
    „Schweizer Werte zerstören?
    nutzlose linken Waffeninitiative NEIN“

    Aha, soso. Die Waffengewalt ist neuerdings ein Wert der Schweiz?
    Und was soll dieses „nutzlose linke“ überhaupt?
    Ist es nicht bewiesen, das die Gewalt gesenkt werden würde mit einem Gesetz?
    Aber das will die SVP ja nicht.
    Ansonsten kann man die bösen, bösen Ausländer ja nicht mehr in hohem Bogen rausschmeissen.
    Und, liebe SVP Politiker, was hat das „linke“ da verloren? Ist ja sowieso jeder Vorschlag, der von links kommt, schlecht, unnötig und nutzlos?
    Klar. Binden wir den Linkshändern doch wieder die Hand auf den Rücken und zwingen wir sie, sich auf Rechts umzugewöhnen.

    Es tut mir ja leid, aber wer wirklich auch nur ein wenig nachdenkt, wird mit Ja stimmen. Ich würde mich echt schämen, wenn ein Nein rauskommen würde.

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  23. Marcel Stutz

    Jawohl Herr Jenk. Es ist Ihr recht zu verlangen, dass das Gewaltmonopol dem Staat gehört. Schliesslich sind Sie ja Politiker und somit der Staat. Damit zählen Sie zu denen die Gewalt ausüben dürfen. Natürlich nicht selbst sondern mit der Polizei und den Ämtern etc. Das Recht sich, seine nächsten und sein Eigentum zu verteidigen ist ein Verfassungsrecht. Selbstverständlich mit angepassten Mitteln. Darunter verstehe ich im Extremfall auch die Waffe gegen einen bewaffneten „Gegner“. Wenn die politisch linke Seite sich nicht nur verbal gegen Gewalt ausdrücken würde, sondern bei Gewaltanwendungen (wie war das jetzt mit diesem SVP Politiker) auch hart durchgreiffen würde wäre ich schon eher mit der Linken einverstanden. Da die Rechtsprechung eher auf Täterschutz rausläuft und das Opfer wieder mal mitschuldig ist kann ich mit der Entwaffnungsinitiative nicht viel anfangen. Es gab eine Zeit da konnte man auch als reicher Mann und als bekannter Politiker unbehelligt durch die Strassen gehen. Diese Zeit war sicher weniger links geprägt. Es waren noch alle Armeewaffen Zuhause und trotzdem waren verschiedene politische Meinungen möglich. Diese konnte man repräsentieren ohne gleich verprügelt zu werden. Ich bin der Meinung, dass heute wieder mehr Werte und Moral erzogen werden müsste. Erziehen und nicht verziehen sondern auch bestrafen (Konsequenten für das „falsche tun“ müssen weh machen). Sicher spielt auch die heutige Multikultigesellschaft eine grosse Rolle. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis die Linke merkt das Multikulti keine Zukunft hat wenn nicht gleiche Rechte/Pflichten für alle gelten. freundlich Grüsst

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  24. Marcel Stutz

    @Jasmine. Die Waffenbesitzer/innen in der Schweiz sind zu 99,9% absolut problemlos. Ihrem Bericht zufolge sind die Waffenbesitzer/innen alles potentielle Mörder. Waffengewalt ist kein schweizer Wert. Waffenbesitz mag ein schweizer Wert sein. Je nachdem wo man selbst steht. Die Studien die dieser Initiative zu Grunde liegen wurden extra dafür erstellt. Andere Studien zeigen, dass das Entwaffen des Privatmannes innert kürzester Zeit zum massiven (30%) Anstieg der Raub und Einbruchskriminalität führten. Mehrbewaffnung hat nicht zu einem Anstieg geführt.

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  25. Marcel Stutz

    @Herr Jenk. Mir ist es eigentlich Egal mich mit einer illegalen Waffe gegen einen Einbrecher der mich mit einer illegalen Waffe bedroht zu verteidigen. Das aktuelle Gesetz umschreibt das benutzen einer (aktuell noch legalen) Waffe in so einem Fall ganz genau. Der Hanfbauer hat sich halt nicht daran gehalten.

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  26. Jasmine Jacot-Descombes

    @ Marcel Stutz
    Ok, ich wollte nicht sagen, das alle schweizer Waffenbesitzer potentiell Gefährlich sind. Aber wie man am Beispiel von Hans Fehr sieht, gibt es immer Momente im Leben, wo man nicht immer ganz die Kontrolle über sich hat. Wenn da eine Waffe in der Nähe ist, kann man für nichts garantieren. Das soll nicht unbedingt heissen, das jeder von uns jemanden gleich töten würde, aber nur schon die wenigen die es tun würden, und die Leute, die daran sterben würden wären es doch wert. Oder nicht?
    Und ausserdem, wenn man die Waffe nicht benutzen will, muss man sie ja nicht zuhause haben. Oder?

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  27. Jasmine Jacot-Descombes

    (Ich entschulige mich für die vielen „Oder?“’s. Habe zu spät gemerkt, das es evtl. provokativ wirken könnte)

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  28. Marcel Stutz

    @Jasmine. Ich akzeptiere Ihre Einstellung. Auch wenn ich nicht verstehe, dass Sie Herrn Fehr das Recht absprechen sich zu wehren. Opferhaltung einnehmen und die Täter schonen. Es ist das Grundrecht jedess Schweizers sich zu verteidigen und nur dies hat Herr Fehr machen wollen. Ihre Haltung erzeugt Täterschutz weil alleine die Tatsache, dass Herr Fehr sich dahingehend geäussert hat eine Waffe einzusetzen wenn er eine gehabt hätte macht ihn zum Täter. Er hätte sich nämlich damit ausserhalb seines Hauses strafbar gemacht. Lesen Sie mal das aktuelle Waffengesetz 2008 und die Gesetze betreffend selbstverteidigung im eigenen Haus etc. Die sind nämlich scon heute ausserordentlich streng. Ich wünsche Ihnen, dass Sie bei Annahme der Initiative nicht zu den 30% mehr Opfern von Gewaltakten gehören. LG.

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  29. Marcel Stutz

    „Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ (Benjamin Franklin)

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  30. Harald Jenk

    „Ich bin Leben, das leben will, in Mitten von Leben, das leben will.“ (Albert Schweitzer)

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  31. Marcel Stutz

    keine Regierung und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht imstande ist, selber vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt!»

    Antworten
  32. Marcel Stutz

    Ich will leben aber was istdas für ein Leben ohne Freiheit?

    Antworten
  33. Marcel Stutz

    Nach Lady Galade ist Selbstverteidigung mit der Waffe Selbstjustiz. Wo hat diese Dame ihr Rechtsverständnis erworben? Bei Herrn ??. Nach dem Motto: recht sprechen mit dem Recht gegen das Recht.

    Antworten
  34. Tony Schweizer

    In der Initiative geht es NICHT nur um die Deponierung der Armeewaffen im Zeughaus. Es geht einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel im Bereich des Waffenbesitzes. Von „Erlaubt mit Auflagen“ zu „Grundsätzlich verboten“!

    Dieser Wechsel kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Aber ein NEIN verhindert nicht, dass in Zukunft weitere Anstrengungen im Sinne der Initiative (evtl. sogar der Verzicht auf die Heimabgabe der Armeewaffe) umgesetzt werden.

    Deshalb NEIN am 13. Januar 2011

    Danke und Gruss
    Tony

    Antworten
  35. Heinz Meier

    An Schiessanlässen werden und wurden nie Hundertschaften von Polizisten wegen Randalierern und Schlägern benötigt. Warum also wollen unsere linken Schöngeister anständige Bürger entwaffnen und bevormunden? Ihre asozialen Krawallmacher schauen ja auch nie, wohin ihre Flaschen, Steine oder Molotowcocktails fliegen…

    Antworten
  36. Heinz Meier

    Der Bereich Waffen wird zurzeit in der Bundesverfassung unter „Abschnitt 7: Wirtschaft“ im Artikel 107 geregelt.
    Die Initiative verlangt die Streichung dieses Artikels und der Schaffung eines neuen Artikels 118 c.
    Nun ist dieser Artikel 118 c einem ganz anderen Abschnitt zugeordnet, nämlich dem „Abschnitt 8: Wohnen, Arbeit, soziale Sicherheit und Gesundheit, Artikel 118 Schutz der Gesundheit“.
    Bei Annahme der Initiative wäre folglich neu das Bundesamt für Gesundheit (BAG) für den Bereich Waffen zuständig!
    Das regelungswütige Amt für Verbote, das bereits Paffen als eine Form des Suizids („Rauchen ist tödlich“) brandmarkt, mit wirren Pandemie-Alarmen (Schweinegrippe) Angst und Schrecken verbreitet und den Alkoholgenuss am liebsten verbieten würde, soll garantieren, dass die braven Bürger wirklich ausnahmslos entwaffnet werden.

    Antworten
  37. Heinz Meier

    Aegypten Staatliche Schlägertrupps
    Berichtet wird von dutzenden Polizeitrucks auf den Strassen, von staatstreuen Extremistengruppen, die mit Schwerter bewaffnet der Polizei bei dem Zerschlagen der Grossdemonstration helfen wollen und von Schlägern, die – von der Regierung angeheuert – Autos mit Benzin übergiessen, um dem Staat eine Rechtfertigung für Gewaltanwendung zu liefern.
    SO etwas kann bei uns in der Schweiz wo 2,3 Mio Waffen im Volk verteilt sind nie passieren.

    Antworten
  38. Harald Jenk

    Sehr geehrter Herr Meier
    Bei uns passiert das nicht, weil wir die demokratischen Regeln akzeptieren. In der Vergangenheit sah das in der Schweiz aber trotz den in der Bevölkerung vorhanden Waffen auch schon anders aus, wenn ich sie an die Ereignisse rund um den Generalstreik oder an die Demonstration in Genf von 1932 mit 13 Toten erinnern darf. Obwohl sich die zahlreichen Einsätze der Schweizer Armee in den letzten 150 Jahren in fast nur gegen Arbeiter und Linke richteten, haben diese glücklicherweise von den durchaus vorhandenen Waffen nicht Gebrauch gemacht. (http://de.wikipedia.org/wiki/Aktivdienst)
    Freundliche Grüsse
    Harald Jenk

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  39. Heinz Meier

    Sehr geehrter Herr Jenk.
    Ich bin überzeugt, dass Ihnen klar ist, dass die Armeewaffe und die Suizidproblematik emotionale Argumente die vor allem bei den weiblichen Wählern zieht, ein vorgeschobener Grund ist. Ihnen ist sicher auch klar, dass die Volksgruppe die man zu den produzierenden, zu den Arbeitenden oder zu den Mehrwertgenerierenden und EU Gegnern zählen kann sich bei der SVP besser aufgehoben fühlt. In der SP findet man dafür eher die Sozialarbeiter,Juristen und andere Intellektuelle. Diese Gruppe profitiert in hohem Masse von der Ersten. Es ist somit klar, dass die, ich nenne sie einfachheitshalbe „Linke“ alles unternimmt um ihre Interessen zu verteidigen. Beamte, Juristen, Sozialarbeiter etc benötigen: Steuergelder und Existenzberechtigung etc. So sind immer mehr Vorschriften und Gesetze und Gebühren und Abgaben notwendig. Langfristig geht diese Rechnung aber nicht mehr auf weil sich die mehrwertgenerierende Volksgruppe immer mehr als Melkkuh vorkommt und alles und jedes vorgeschrieben wird. Der Sozialstaat kann aber nicht existieren, (zumindest nicht längere Zeit) wenn er mehr unproduktive als produktive Mitglieder hat. Wie wäre es wenn die Linke sich mal wieder diese altmodischen Dinge wie MORAL und WERTE auf die Fahne schreibt. Eventuell müsste auch das Multikulti Thema unter die Lupe genommen werden. Alles für die Linke sehr heikle Themen. Da gibt es einen deutschen (ehemaligen)SP Politiker der aus meiner Sicht die Dinge beim Namen nennt. Auch ein ehemaliger FAZ Journalist formuliert sehr gut das Problem der Multikultigesellschaft.Vor allem der islamische Teil kommt sehr schlecht weg. Diese Themen fürchtet die politisch Linke wie der Teufel das Weihwasser. und deshalb wird alles totgeschwiegen.
    Konservative Politiker sind halt meistens etwas älter und haben die Möglichkeit etwas länger in die Vergangenheit zu schauen und sind eventuell deshalb nicht so sehr für immer neue Gesetze die die Freiheit zu gunsten der Sicherheit einschhränken. (Konservativ = Erhaltend.
    Jetzt haben wir schon einige negative Auswirkungen der neuen Misch-Gesellschaft in der Schweiz und man versucht wieder mal mit Symptombekämpfung das Problem zu lösen. Sei es weil die Parteilinie die tatsächlichen Probleme nicht sehen will oder weil in einer Demokratie der Kompromiss das oberste Ziel ist. Beides funktioniert nicht bei existenziellen Themen. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

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  40. akinom

    Jeder der einen ihm nahestehenden Menschen durch einen Affekt-Suizid mit der Armeewaffe verloren hat, legt ein Ja in die Urne. Mir ist das passiert, ich habe es gewusst, weil jeder Selbstmörder kleine oder grosse Zeichen abgibt, denn ein Teil von ihm will ja eigentlich leben. Er hat ein klares Zeichen abgegeben, ich hätte ihm so gerne geholfen aber ich sah kein rettendes Vertrauen. Ein Ja zur Waffeninitiative ist vor allem zum Schutz des gesamten sozialen Netzes eines suizidgefährdeten Menschen.

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  41. Marcel Stutz

    @akinom. Ich versichere Ihnen mein Mitgefühl. Ich hatte das Glück bis heute keine ähnlichen Erfahrungen zu machen. Allerdings war ich während des Tschetschenienkrieges da unten. Ich stellte fest wie stark die unbewaffnete Bevölkerung unter dem Krieg zu leiden hatte. Die Bewaffneten, seien es die Freiheitskämpfer oder die Russische Armee hatten eine bedeutend höhere überlebenschance. Wollen wir uns Schweizer per Gesetz entwaffnen. Jetzt können Sie noch selbst entscheiden ob für Sie die Waffe Freund oder Feind ist. Ihr echter Feind, nämlich der Gesetzlose, wird sich nie entwaffnen lassen. Und schauen wir mal etwas über den EU Rand hinaus. Wie war das jetz mit den Tunesiern. Gab es jetz Tote bei den Bewaffneten oder Unbewaffneten?. Und schauen wir nach Ägypten, da sieht es wieder so aus als ob der Staat nur das Beste für seine Wähler will. Sagen Sie mir jetz bloss nicht, dass das bei uns nicht passieren kann. Es geht manchmal wirklich sehr sehr schnell. Oder wann waren Sie zuletzt in Tunesien im Urlaub ? Der Entwaffnungsgedanke wäre gut wenn sich ausnahmslos alle entwaffnen würden. Das funktioniert aber nicht mal unter den verschiedenen Regierungen und Ländern. England 1988 Entwaffnung der Bevölkerung, bis heute 40% Ansieg der Gewaltkriminalität. Ich denke diese Opferzahlen sind bedeutend höher als unsere Suizide mit Armeewaffen und Privatwaffen zusammen. FG

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  42. Marcel Stutz

    @akinom. Eratum: England 1998

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  43. akinom

    Herr Stutz, wir kennen uns nicht, ich danke Ihnen für Ihr Mitgefühl. Aber leider habe ich es heute nach fast 20 Jahren von der betroffenen Stelle nie erhalten, deshalb konnte ich noch nicht mal richtig darüber weinen. Klar,ich leide immer noch darunter, weil ich das, was er mir gesagt bis noch nicht wirklich gehört wurde. Das Gewirr aus Schuldgefühlen, Vorwürfen, Abhängigkeit und Verdrängung ist enorm gross. Nein, ich war nie in Tunesien und hatte auch nie den Wunsch – ich wussste immer, dass dort die Menschen auf grausamste Weise ausgenommen wurden. Vielleicht wäre die Gewaltkrimi-nalität in England ohne Entwaffnung viel höher als 40 %, die Bevölkerung nimmt zu, die Kriminalität allgemein – es gibt sicher viele Gründe dafür. Die Entwaffnung als nutzlos zu betrachten finde ich falsch. Es passierte ziemlich genau 30 Stunden nachdem wir zusammen sassen und er so bitterlich geweint hat. Ich kann Ihnen an dieser Stelle nicht sagen, was der Grund war, nicht im richtigen Moment Hilfe zu holen. Ich wusste es ist eine Minute vor zwölf, aber ich hoffte es wären zwei! Meine Freundin kann es verstehen, aber helfen kann sie mir deswegen trotzdem nicht. Noch nie habe ich so schnell und ohne zu überlegen meinen Stimmzettel abgegeben. Wissen Sie, „er“ war meine erste grosse Liebe – es war so, auch wenn das jetzt kitschig klingt. Wir hatten während mehreren Jahren einen sehr losen Kontakt – und dann traffen wir uns mehr oder weniger zufällig Jahre später zum letzten Mal und hab damit den ganzen weiteren Verlauf eingeleitet. Mit einem „Ja“ können Sie vielleicht nicht Selbstmörder davon abhalten, aber Sie können Angehörige davon schützen, dass ein sehr trauriger Mensch aus dem Affekt heraus seinem Leben ein unwiderrufliches Ende setzt – es ist so schnell abgedrückt! Ich hab in seiner Wohnung ein paar Jahre vorher seine Waffe gesehen, sie stand einfach im Gang, obwohl er schon mehrere Tage aus dem WK war. Bald wird sein Grab aufgehoben – und ich hoff immer noch auf den kleinen Strohhalm des Vertauens.

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  44. Marcel Stutz

    @akinom. Ich habe den Eindruck mit meinem Statement viel mehr bewegt zu haben als ich eigentlich wollte. Eventuell habe ich sogar alte Wunden aufgerissen. Ich kann dazu nur sagen. Sie hätten die Situaion ziemlich sicher nicht ändern können. So brauchen Sie auch nicht die Verantwortung zu übernehmen. Einer meiner Brüder arbeitet bei der SBB. Er gehörte zu denen die Personenschäden, so formuliert man Suizide bei der Bahn, reinigen durfte. Wenn es auch Brutal klingen mag. Personenschäden bei der Bahn ziehen viel mehr unbeteiligte ins geschehen ein. Ebenso Suizide auf der Strasse. Frontale Autounfälle, Unfälle mit Brückenpfeilern etc. Leider werden diese selten oder nie als Suizide erfasst. Die Folgen sind aus meiner Sicht viel schwerwiegender. (Psychologische Behandlung der Involvierten wie Lokführer und Reinigungspersonal etc etc.) In unserer Verfassung ist nebst dem Recht auf Unversehrtheit und dem Recht auf Eigentum und die Möglichkeit dieses zu verteidigen auch das Recht auf „Suizid“ verankert. Wenn ein Mensch einen Geliebten oder Freund verliert, sei es wegen eines Unfalles, einer Unheilbaren Krankheit oder Suizid, ist das immer mit Schmerzen verbunden. Das grosse warum und hätte ich vielleicht etwas zur Vermeidung tun können kommt wie das Amen in der Kirche. Ich habe Menschen sterben sehen und diese Eindrücke fressen sich tief in die Seele. Das ist der Grund warum ich Nein stimmen werde. Alle diese Menschen waren unbewaffnet und konten sich nicht auf gleicher Ebene mit dem Feind wehren. So ein Tod ist Sinnlos. Ich möchte immer die Möglickeit haben meine Verfassungsmässigen Rechte zu verteidigen, auch mit der Waffe, sollte dies nötig sein. Am liebsten würde ich die Waffe gar nie einsetzen. Das ist wie mit dem Airbag. Da will auch niemand dass er losgeht. Im Notfall ist man aber doch froh um ihn. Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Zuversicht im Leben. (akinom = Monika :-)?)

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  45. akinom

    Guten Abend Herr Stutz

    alte Wunden haben Sie eigentlich nicht aufgerissen und ich hab schon verstanden, Sie verabschieden sich aus dem Thema. Das kenne ich und ist auch normal – das Thema überfordert die meisten. Darüber haben wir schon oft diskutiert, ob es vermeidbar gewesen wäre oder nicht. Wäre die Waffe nicht in Reichweite gewesen, wäre es nach unserer Meinung nie so schnell passiert – es war ein Kurzschluss. Er war ja kein Kind von Traurigkeit. Und ich, ich hatte mit der ganzen Situation überhaupt nichts zu tun, ausser dass er es mir gesagt hat und ich den weiteren Verlauf eingeleitet habe „la rèalité dépasse la fixation“! Die, die ihm hätten helfen können, waren über 300 km entfernt. Aber mit Sicherheit hätte ich aus der Situation heraus geholt werden können, wenn ich davon hätte ausgehen können, dass man mich ernst nimmt. Ich konnte nicht hin, ich nicht! Deshalb habe ich mich jahrelang mit der Frage befasst, ob sie gekommen wären, wenn ich sie in meiner Panik gerufen hätte. Leider habe ich bis heute nicht den Eindruck, also müsste ich wenigstens ein paar Wörtchen hören! Es ist schon komisch mit den Schuldgefühlen, selbst wenn man keinen Grund dazu hat, hat man sie trotzdem irgendwie. Oder vielleicht sind sie einfacher zu ertragen, als das Gefühl wissentlich im Stich gelassen zu werden oder verleugnet zu werden – ich weiss nicht. Ach, ich weiss, ich schreib in Rätseln und das macht es allen, die das hier lesen nur schwieriger – tut mir leid. Über Suizid darf man nicht viel schreiben, keine Namen, keinen Ort, am besten nichts.

    Wissen Sie, bei Todesfällen sei es durch einen Unfall oder eine Krankheit gibt es, wie Sie sagen, keine Antwort auf das „Warum“. Es hilft, wenn man sich mit dem Gedanken abfindet, wenn die Zeit eines Menschen abgelaufen ist, ist sie abgelaufen. Bei Suizid können Sie nicht so denken, besonders nicht, wenn sie wie ich das letzte Gespräch geführt haben und spürten, dass er leben wollte. Auch wenn er mit mir über das „Warum“ sprach, ja, es war und ist bis heute sinnlos. Sie kennen es noch aus dem Kindergarten „Taler, Taler du musst wandern“. Klar entwickelt man die Sehnsucht etwas Gutes daraus zu machen und sei es nur darum, ihm da oben zu sagen, was er für eine Dummheit gemacht hat, aber dazu muss es gehört und angenommen werden. Das ist wirklich Schwerstarbeit, glauben Sie mir. Natürlich stinkt es mir auch,dass ich für diesen alten Kram noch Engergie aufwenden muss und Sie, die Sie das hier lesen!

    Gerade in der neusten Ausgabe der Migros Zeitung zum Thema „Menschen verschwunden“ sagt die Expertin auf Seite 19, dass „ein Ritual tröstlich“ ist. Nur das fehlt mir und ja „das Gute“, ich denke, das ist auch normal. Es dauerte Jahre, bis man mir nur schon abgenommen hat, dass es „dramatisch war und ich es wirklich wusste“ – unglaublich, nicht wahr??

    Es ist schon zynisch, der „billigste“ Suizid ist meist der, mit der Schusswaffe. Vor ein paar Monaten habe ich gelesen, wie teuer ein Sturz vor den Zug kommt. Abgesehen von der zu reparierenden und zu reinigenden Lok, sind die Kosten für die Betreuung des Lokführers enorm – evtl. wird er sogar arbeitsunfähig. 1‘300 bis 1‘400 Suizide pro Jahr in der Schweiz – das ist ja grauenhaft! Wie viele Schicksale stecken dahinter? In den Medien wird ja wenig darüber berichtet, die haben Angst vor dem „Werther-Effekt“ – zu Recht natürlich. Kommt es zu einem „Ja“, wissen Sie woher diese Stimmen kommen! Es sind tragische Voten!

    Wehren oder nicht wehren, ich kann damit einfach nichts anfangen. Ich glaube nicht, dass es in unserem Land so schnell brenzlig wird, um sich nicht rechtzeitig die Waffe holen zu können – klar braucht es eine vernünftige Organisation. Auch diese Jäger, die bezahlen um in Russland einen Bären oder in Afrika einen Tiger abzuknallen oder sich die ganze Hütte mit Trophäen vollstopfen – dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Und die Schützenvereinler – mein Gott, vielleicht können Sie ihr Hobby modifizieren, ist zwar nicht so schön, aber eine Waffe ist eine Waffe und sollte nur im Ernstfall gebraucht werden. Klar braucht es Uebung, aber dann bitte nur Uebung und nicht weiss ich nicht was für Wettkämpfe aus Tradition- und Werteerhalt – diese Argumente sind einfach zu schwach für Betroffene von Missbräuchen. Keine Sorge, es geht mir okay. Ich bin ihm dankbar für die Zeit, die er mir geschenkt hat, ich wünschte, es wäre ein wenig mehr gewesen, junge Pflänzchen brauchen eben Schutz und den bekamen wir nicht. Ich denke, wir verabreden uns für den Sonntag nach der Abstimmung, okay?? Glg :-))

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  46. martin rohner

    Obwohl ich keine Waffe besitze und nie Militärdienst leistete (Pazifist und bekennender Vegi 🙂 ) bin ich absolut gegen diese Initiative! Wenn es diesen Gruppierungen wirklich um Suizidprävention gehen würde, müssten Sie das Problem bei der Wurzel anpacken und nicht eine Auswirkung bekämpfen!

    Es wird von 300 Schusswaffentoten pro Jahr geredet – die off. Statistik sagt jedoch was anderes. Zudem sind anscheinend der überwiegende Teil „illegale Waffen“.
    Es wurde weiter von über 4000 Schusswaffentoten (einige CVP-Frauen schrieben in Leserbriefen von 12’000 toten!!! Wenn die so mies im Rechnen sind, ist es wohl besser, wenn diese keinen 2. Sitz im BR erhalten) seit 1970 gesprochen – die Statistik wird jedoch erst seit 1990 geführt!
    Es wird geschwafelt, dass sich Selbstmorde und andere Härtefälle verhindern liessen. Meiner Meinung nach sehr heuchlerisch und zynisch! Die Waffe steht am Schluss der sich selbstverstärkenden Spirale genannt „lebensmüde“ – nicht am Anfang! Was macht der Staat, wenn einer Lebensmüde ist? Er nimmt ihm den Führerschein ab, stellt ihn unter Vormundschaft und sperrt denselben präventiv per FFE, Valium und co. einmal 3 – 6 Wochen in einer geschlossenen kalt! Super Hilfe, alle Profitieren (Vom Strassenverkehrsamt über Pharma bis zur Klinik), nur dem betroffenen geht es in der Regel nicht besser! Im Gegenteil, sein Selbstwertgefühl dürfte durch das führsorgliche Verhalten noch mehr gelitten haben – vom Gesellschaftlichen Status ganz zu schweigen (wer steelt schon einen „psycho“ ein!).
    Wenn der Staat (oder besser dieses Komitee) die Psyche und Physis seiner Bürger wirklich schützen wollte, würden Sie bei der Ursache (Stress, Überforderung, Überbevölkerung, Perspektivlosigkeit, soziale Kälte, Druck, die ewige Verbotitis (jeder Millimeter des Lebens ist reglementiert)! ETC.)und nicht bei der Auswirkung ansetzen!
    Die Schweiz hat die zweithöchste Schusswaffendichte der Welt (nach Jemen VOR USA) und trotzdem relativ wenige Missbräuche (ausser Selbstmorde!). Wenn wir nun alle
    Waffen verbannen, wird sich kaum ein Selbstmord verhindern lassen! Man springt dann halt von Gebäuden und Brücken oder geht zum nächsten Bahnhof. Auch sind andere tötungsinstrumente wie Seile, Motorfahrzeuge und Pharmaka weiterhin vorhanden. Somit wird das eigene Leben trotzdem beendet und das der „Aufräumer“ auch nicht angenehmer (SBB ca. 150 „Personenunfälle“ pro JAHR!)!
    Es sterben wesentlich mehr Menschen am langsamen Selbstmord genant Alkoholismus (und falsch verschriebener Medis / deren Wechselwirkung)! Würde man selbe abstruse Logik anwenden (Wenn wir nur ein Leben schützen können, sollte wir es tun!), müssen wir SOFORT sämtliche Alkoholika verbieten – ebenso das Autofahren, Brücken und hohe Gebäude! Von der Eisenbahn ganz zu schweigen.
    In so einem Staat möchte ich aber auf keinen Fall existieren. Das Leben ist nun halt einfach einmal tötlich! Es gab und gibt immer Menschen, die ein Verbrechen verüben oder keine Lust mehr auf die eigene Existenz haben! Dies können wir kaum verhindern – erst recht nicht, in dem die betroffenen weggesperrt werden – denn irgendwann kommen diese wieder heraus. Ob ein Verbrecher zu einem besseren Menschen wird, wenn er 23h mit anderen Verbrechern eingesperrt ist wage ich zu bezweifeln! Das selbe gilt für den mental labilen Menschen.
    Diese initiative ist für mich das Zeichen, dass ein Teil der Gesellschaft der anderen nicht mehr traut! Solch ein Klima der Missgunst und des „Unvertrauens“ kann sehr unheilvoll sein.
    Ich selber besitze keine Waffe (ausser ein paar Taschenmesser), gestehe diese aber jedem vernünftigen und umsichtigen Bürger zu.
    Leider stimmt es, dass sich Verbrecher nicht an die geltenden Gesetzte halten (sonst wären es ja keine Verbrecher!). Wie man am Beispiel von England sehr schön sehen kann nutzt ein solches Verbot nichts – im Gegenteil (Seit Waffenverbot 40% anstieg trotz Videoüberwachung!)!
    Deshalb hoffe ich, dass die Vernunft sich bis am 13.Feb. noch durchkämpfen kann und nicht noch eine der wenigen Freiheiten und Vertrauensbekundungen bachab gehen!

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  47. Marcel Stutz

    @akinom. Ich wollte mich nicht aus diese Situation verabschieden.Vielleicht ist dieser Raum nicht Ideal für dieses tiefgreifende Thema.Wie Sie sehen haben wir (nur) ähnliche Erfahrungen gemacht. Aber ganz andere Schlüsse daraus gezogen. Auch ich habe meinen Stimmzettel bereits ausgefüllt. Aus Ihrer Sicht würde ich eventuell auch wie Sie entscheiden. Ich glaube aber, dass dieses Ja keinen einzigen zukünftigen Suizid verhindern wird. Es wird aber wieder ein Teil Entscheidungsfreiheit weggenommen. Sie sehen ich habe auch glaube geschrieben. Glauben heisst nicht wissen. So wissen wir beide nicht wie schnell sich eine Situation ändern kann. Für Aktivdienstler ist ein Ja für diese Initiative eine Katastrophe. Und wo auf der Welt gibt es eine Generation die keinen Krieg erlebt hat. (zum Thema Militärische Waffe). Ich möchte hier nicht mehr pro/kontra aufschreiben. Sie haben sich entschieden und das ist gut so. Die Zukunft wird zeigen wie es rauskommt. Vielleicht haben wir mal die Gelegenheit in einem anderen „Umfeld“ zu diskutieren. Ich wünsche Ihnen alles Gute und danke Ihnen für Ihre offenen Worte.

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  48. akinom

    Sehr lieb von Ihnen Herr Stutz. Mein Sohn wird demnächst 18, es ist mir klar, dass die Annahme der Initiative für ihn Umtriebe bedeuten wird. Trotzdem ist es für mich eine Beruhigung, keine solche Waffe im Haus haben zu müssen. Zum Glück wohnen wir in der Nähe von Chur, das Zeughaus ist also in erreichbarer Nähe. Für die Engadiner z.B. wird es vielleicht schwieriger, aber hoffentlich findet sich eine vernünftige Lösung. Auch meine Schwägerin hatte ein ungutes Gefühl die Dienstwaffe im Haus zu haben. So lange ihr Mann gesund war, war das nie ein Problem. Nach seinem Hirnschlag änderte sich das aber. Deshalb hat sie seine Waffe inkl. Munition nach Absprache mit ihren schon längst erwachsenen Kindern der Polizei gebracht. Die Waffe haben sie ihm gelassen, aber die Munition war alt. Er war ja bei der Kripo, deshalb bedeutete ihm die Waffe ziemlich viel. Bei der Beerdigung vor einem Jahr hat ihr Sohn vor allen gesagt, er hätte seine Eltern nie streiten gehört. Als mein Schwager merkte, dass die Munition nicht mehr in der Whg war, gab es aber heftigen Streit. Klar, sie wird auch zustimmen. Ein anderes „Umfeld“? Klar, wäre spannend. Wie? Glg :-))

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  49. Schweizer

    Das Muster ist immer dasselbe: Eine Minderheit hat ein Problem oder verursacht eines (Raser, Hooligans, Alkoholsüchtige, Übergewichtige, Raucher, Nichtschwimmer, Nichthelmträger, Amokläufer). Daraufhin werden Regelungen, Verbote und Gesetze erlassen, welche die grosse Mehrheit der Bevölkerung einschränken, aber die Zielgruppe oft gar nicht treffen, weil sich jene, die gemeint sind, eh nicht an die Regeln halten.

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  50. Elfriede Hartlauer

    Nein zur Waffengewalt, Nein wegen Suizigdefärdeten Nein zur Armeeabschaffung Nein Nein und nochmals nein.

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  51. Walter Wiget

    Seit dem Altertum muss jedes Volk zum Zeichen seiner Unterwerfung alle Waffen dem Sieger abgeben. Dies bis zum heutigen Tage. Der Bundesrat hält fest, dass durch die Waffeninitiative die Sicherheit nicht erhöht, das Drohpotential nicht gesenkt und Selbstmorde nicht verhindert würden (das bestätigt auch der Kriminologe Martin Kilias, Mitglied der SP!) Die Initianten behaupten wider besseres Wissen das Gegenteil. Weil es Ihnen um etwas anderes geht, nämlich um die Entwaffnung des unbescholtenen Bürgers und die Abschaffung der Armee.

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  52. Harald Jenk

    @Schweizer. Sie haben zweifellos recht, die meisten Gesetze müssen wegen einer Minderheit erlassen werden. Das Ziel ist Selbstjustiz zu verhindern. Die Initiative ist sicher ein Zeichen dafür, dass in der heutigen Gesellschaft die Akzeptanz für Waffen gesunken ist und Gewalt weniger akzeptiert wird. Das spielt bei der Diskussion um Jugendgewalt und Kampfhundeverbot genauso mit wie bei der Ausschaffungsinitiative letzten Herbst.

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  53. Schweizer

    Harald Jenk
    February 4th, 2011 at 08:11
    Und gennau das Gegenteil passiert. Früher hatten die Schweizer noch Waffe und Munition zuhause. Ab und zu wurde auch eine ungeliebte Person in auf den Misthaufen geunden. Heute haben wir immer mmehr Einschränkungen und die Gewalt die Verrohung der Moralverfall nimmt zu. Das hat wohl nichts mit der Waffeninitiative zu tun eher mit einem unterschiedlichen Verständnis über die Gesellschaftsordnung. Auch die Unfähigkeit/Unmöglichkeit einige Kulturen zu integrieren etc. Ich fürchte mich vor der Zukubft wenn die Bürger entwaffnet bzw. wehrlos gemacht werden.

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  54. und das ist die Wahrheit

    Mit dieser Initiative zeigen die SP und die Grünen ihren wahren Charakter. Ihr Prinzip steht ganz nach dem Motto: Entsinnen, entwaffnen, entrechten. Die SP hat in ihrem Parteiprogramm 1920 offiziell die „Diktatur des Proletariats“ gefordert, heute erfüllen solche Initiativen dieses Ziel.

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  55. und das ist die Wahrheit

    Ein totales Herrschaftsrecht für Behörden und Gewalttäter entsteht: Das Volk wird durch das eingeschränkte Waffenrecht sämtlichem Gewaltverbrechen sowie behördlicher Willkür wehrlos ausgesetzt. Kriminelle, die problemlos an illegale Waffen kommen, teilen sich mit dem Staat das Machtmonopol über den durchschnittlichen Staatsbürger. Das gesamte Volk wird zum Freiwild für jeden Gewaltverbrecher und deshalb zunehmend auf Polizeischutz angewiesen sein, womit schliesslich ein absolutistischer Polizeistaat entsteht.

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  56. Johann Paulus

    Obwohl ich mit Schützen und Sammlern nichts am Hut habe, entschied ich mich für ein Nein. Ich als liberaler bürgerlicher Stimmbürger bin dagegen, dass gesetzestreue Mitbürger unter Generalverdacht gestellt und enteignet werden. Ausserdem gibt es keine konkrete Argumente der Initianten und Befürworter, die diese grossen Einschnitte in die Freiheit einer grossen Anzahl unserer Mitbürger, die einen sicheren Umgang während Jahrzehnten bewiesen haben rechtfertigen.
    Unsere heute gültige Verfassung und die darauf basierenden Gesetze und Verordnungen erlauben den privaten Waffenbesitz mit gewissen Ausnahmen. Nur Missbräuche werden geahndet.
    Neu soll nun ein Waffenverbot in der Verfassung verankert werden. Es ist zukünftig grundsätzlich verboten eine Waffe zu besitzen, nur Ausnahmenregelungen erlauben diesen Besitz noch! Es ist tatsächlich so, dass nach einer Annahme dieser Initiative der private Waffenbesitz verunmöglicht würde.
    Es wird zu vielen Enteignungen von legalen Waffenbesitzern kommen. Einige Sammlerstücke erreichen Preise bis 250’000 Franken. Dem Bund kommen also die Enteignungen teuer zu stehen: es müssen mit mehreren Milliarden Franken gerechnet werden.

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  57. Harald Jenk

    Weshalb haben eigentlich einige der Kommentatoren Angst, ihren Namen zu nennen?

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  58. big brother

    is watching you. Gute Frage betreffend fehlender Namen der Kommentatoren. So weit sind wir schon. Oeffentlich seine Meinung zu sagen birgt schon sehr viele Gefahren. Wer das Gengenteil behauptet lügt. Da stehen sofort linke Chaoten mit einer „Antwort“ parat(wie bei diesem SVP Politiker). Oder sind wir alles insgeheim SP Wähler die hier nicht der Partelinie folgen?

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  59. Heinz Meier

    Und wieder ist ein Angriff auf einen rechten (was nicht heisst, dass er alles richtig macht) Politiker erfolgt. Diesmal zum Glück nur mit Eiern. Ich möchte mal irgendwo hören/lesen dass ein Angriff durch diese bösen Rechten auf einen linken Politiker erfolgt. Vermutlich sind die Rechten doch nicht so gewaltbereit.

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  60. Heinz Meier

    Schaut mal auf youtube.com unter dem Begriff „Polizeibrutalität“ oder „Police brutality“ die Kurzfilme an. Oder seht Euch die Kurzfilme über die „Regierungsbrutalität“ in Ägypten an. Macht Euch ein eigenes Urteil und entscheidet dann ob Ihr dem Staat das Gewaltmonopol geben wollt.

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  61. Heinz Meier

    zur Zeit zeichnet sich ein Nein zur Initiative ab. Ich danke allen Stimmenden für Ihr Engagement. Ich appelliere aber auch auf das Verantwortungsbewusstsein der Waffenbesitzer. Eine Waffe ist kein Spielzeug. Man zielt auch mit einer ungeladenen Waffe nicht auf Personen. Die Waffe darf auch im Haus an einem Abgeschlossenen Ort gelagetr sein. (Kinderschutz). Es ist von Vorteil wenn man einige Zeit braucht seine Waffe einsatzbereit zu machen. (Affekt).

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  62. Harald Jenk

    In der Zeitung Le Temps war heute ein interessanter Artikel. Anscheinend geniesst die Waffeninitiative gerade unter Polizisten grosse Sympathien, da sie beim Einsatz nicht wissen was sie bezüglich Waffen zu erwarten haben und weil 2005 ein Polizist in Bex von einem durchgedrehten Waffensammler erschossen wurde.

    http://www.letemps.ch/Page/Uuid/da2e5f34-33cb-11e0-a2b9-e86504b2dedb/Violence_des_armes_linitiative_séduit_les_policiers

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  63. Heinz Meier

    Islamische Welt im Aufruhr, ein Flächenbrand der auch die westliche Welt erfassen kann. Was würde wohl passieren wenn sich extremisten in der Schweiz einfinden und ihre Interessen mit Gewalt und Terror verbreiten würde. Dan würde der Staat wohl nur noch verbal die Sicherheit des Volkes garantieren können.

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  64. Harald Jenk

    Wie es nach der Ablehnung der Waffenschutzinitiative weiterging, eine unvollständige Liste:
    25. März 2011 Rapperswil SG: Zeugenaufruf nach Mord mit Schußwaffe – Mann tot aufgefunden
    16. Mai 2011 Uznach Spital Linth: Beim Versuch einer Selbsttötung und Manipulation mit einer Schusswaffe hat ein Patient einen Mitpatienten verletzt. Dieser erlag später den erlittenen Verletzungen.
    25. April 2011: Ein Selbstmord-Drama überschattete in der Nacht auf Sonntag die Feierlichkeiten zum 1000-jährigen Jubiläum der Stadt Neuenburg.
    24. Mai 2011: Schafhausen Ein 35-jähriger Arbeitsloser tötet bei einer Schiesserei einen Polizisten

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  65. Harald Jenk

    20. Mai 2011 Familienvater erschiesst in Einsiedeln Frau und Tocher http://www.gmx.net/themen/schweiz/top/487or5k-familienvater-erschiesst-in-einsiedeln-frau-und-tochter

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