Geizen beim Heizen

(Last Updated On: Mai 12, 2011)

Heute beginnt die Weltklimakonferenz in Kopenhagen. Die Erwartungen sind nach den Vorverhandlungen leider nicht mehr allzu hoch gesteckt. Fast alle beteiligten Staaten haben Angst zu verlieren, obwohl mit Ausnahme der grossen Energie exportierenden Länder, alle nur gewinnnen können. Ein Problem ist, dass am Anfang von Energiesparmassnahmen und umweltschonender Energieproduktion häufig mehr oder wenige grosse Investionen nötig sind, die manchmal erst nach vielen Jahren durch die geringeren Energiekosten zurückbezahlt sind. Man kann deshalb von armen Ländern, die pro Kopf ohnehin viel weniger Energie verbrauchen als die industrialisierten Länder, auch nicht verlangen, dass sie ihren Energieverbrauch im selben Takt und im selben Ausmass senken wie Europa und Nordamerika. Die Klimapolitk muss auf die Interessen der armen Länder nehmen und ihren Wohlstand fördern statt bremsen. Mehr Informationen dazu und zu den Verhandlungen in Kopenhagen gibt es auf dem Blog von Brot für alle und Fastenopfer.
Auch im privaten Haushalt halten die höheren Preise für Sparlampen oder gut isolierte Kühlschränke viele Leute vom Sparen ab. Dass ist schade, denn schon mit verhältnismässig kleinen Investionen und ein paar Verhaltensänderungen könnten wir alle mithelfen, den Klimawandel zu bremsen und die Umwelt zu schonen, und dabei auch noch Geld sparen. Auf dem Internet gibt es Hilfsmittel wie den Footprint-Rechner  oder den Klimacheck des WWF, welche einem helfen die persönliche Umweltbelastung zu bestimmen und mit geeigneten Massnahmen zu reduzieren.

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