Mieter wählen besser SP, Genossenschafter sowieso.

(Last Updated On: März 5, 2014)

Die Missbräuche im Zusammenhang mit den von der Stadt Bern subventionierten Mietwohnungen sind ärgerlich. Die wirkliche Mietaffäre aber sind die Mieten, welche bei den auf dem Markt zur Verfügung stehenden Wohnungen verlangt und mangels Auswahl leider auch bezahlt werden. Angesichts der extrem tiefen Hypothekarzinsen müssten selbst bei Neuwohnungen die Mieten heute deutlich unter 2000 Fr. liegen. Wenn man sich vorstellt, dass sich die Mieten um 60% ! erhöhen, wenn die Hypothekarzinsen wieder auf historisch gesehen immer noch tiefe 4% steigen, werden viele Mieter in grosse finanzielle Nöte kommen. Was es bräuchte, sind ein wesentlich grösserer Anteil an gemeinnützigen Genossenschaftswohnungen, wie das auch die SP seit langem fordert. Mietwohnungen, welche auf der Basis der Kostenmiete und nicht der Marktmiete vermietet werden, sind eine der effizientesten Massnahmen, um die Bezahlung von Sozialhilfe vermeiden zu können.

Mietaffaere-Bern-Grossratswahlen-2014

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