Mitwirkung Zentrum Köniz Nord

(Last Updated On: Mai 2, 2017)

Ab Mittwoch läuft die Mitwirkung zur neuen Nutzungsplanung im Zentrum Köniz Nord, d.h. im Gebiet zwischen Sonnenweg und Brühlplatz. Elektronisch sind die Unterlagen aber hier schon verfügbar.

Mitwirkung-Koeniz-Zentrum-Nord

Soweit ich die Planung anhand dieser Unterlagen beurteilen kann, finde ich sie sehr überzeugend. Wichtig ist, dass die Erdgesschosse für Publikumsnutzungen und Gewerbe vorgesehen sind und dass grossen Wert auf die Durchlässigkeit des Quartiers für Fussgänger und Velofahrer gelegt wird, wie dies u.a. mit dem halföffentlichen inneren Bereich vorgesehen ist. Der Platz entlang der Schwarzenburgstrasse für die Fussgänger dürfte meiner Meinung aber noch grosszügiger dimensioniert werden, so wie es heute etwa auf der Höhe des Restaurant Artasia der Fall ist. Zwischen den Autoparkplätzen sollen entlang der Schwarzenburgstrasse auch Bäume  gepflanzt werden können und es soll möglich sein, dass man mit jemandem Plaudern kann, ohne dass man den anderen Fussgängern gleich den Weg versperrt. Inkl. dem Platz für die Längsparkplätze braucht es deshalb beidseitig wohl etwa 8 m, d.h. die innere Strassenbaulinie sollte die Regel sein und nur ausnahmsweise übertreten werden und an diesen Stellen dürfen dann keine Parkplätze vorgesehen werden.

Sehr gut gefällt mir auch die für den Brühlplatz vorgesehene Überbauung, wobei ich der Variante a) den Vorzug gebe, da mir bei dieser Variante die Gestaltung der Achse Sonneweg – Wabersackerstrasse etwas luftiger und freundlicher erscheint. Hauptsache ist aber, dass der hässliche Parkplatz in einer Tiefgarage verschwindet und einem echten, wenn auch kleineren Platz Platz macht. Gar nicht sinnvoll finde ich dagegen die im Bericht erwähnte Unterführung zwischen Sonnenweg und Gartenstadtstrasse. Die heutige oberirdische Fussgänger- und Velopassage mit den Barrieren hat sich bewährt. Ein unterirdische Passage führt nur wieder zu einem neuen Zerschneidungseffekt.

Eine gute Sache ist auch der vorgesehene Nutzungsbonus für Qualität, Energie und gemeinnützige Trägerschaft. Das Fahrverbot für den motorisierten Individualverkehr beim Bahnhof schafft endlich klare Verhältnisse und erhöht die Verkehrssichert und die Tiefgarage schafft oberirdisch Platz für schönere Nutzungen als Autoparklätze.

Die Mitwirkung läuft bis am 1. Juni 2012.

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