Neues AKW Mühleberg: NEUE ATOMMÜLLDEPONIE MÜHLEBERG

(Last Updated On: Dezember 23, 2010)

Die Planung eines neuen AKW in Mühleberg sieht gemäss Medienberichten ein Zwischenlager für die hochradioaktiven Abfälle vor. Die Errichtung eines Zwischenlagers für hochradioaktiven Atomabfall in Mühleberg bedeutet ein zusätzliches grosses Risiko für den ganzen Kanton, am stärksten für die Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Gemeinden.
Es ist vermutlich unvermeidlich, dass in Anbetracht des breiten Widerstands mehrerer Kantone gegen die Endlagerung auf ihrem Gebiet eine Zwischenlagerung über eine lange Zeit nötig wird. Dies bedeutet aber für die Standortkantone von neuen Atomkraftwerken eine zusätzliche Risikobelastung. Es ist deshalb unbedingt erforderlich, dass die Berner Bevölkerung vor der Abstimmung umfassend über ein geplantes Zwischenlager beim neuen AKW Mühleberg und die damit verbundenen zusätzlichen Risiken informiert wird.

Link: http://www.beobachter.ch/natur/umweltpolitik/energiepolitik/artikel/17315

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2 Kommentare

  1. Willi Höhener

    Ich möchte gerne wissen von wo sie die Energie für unsere Zukunft nehmen. Aber nicht nur wir müssen sparen und wir können… usw. sondern so viele GWh von hier und so und so viele GWh von dort. Zusammen benötigen wir in nächster Zukunft 50‘000 GWh elektrische Energie. Eine Windturbine liefert uns in Max. ca. 5 GWh. Man benötigte also 10‘000 Windturbinen.
    2. Beispiel Geothermiewerk St.Gallen. Wenn alles gut geht soll St.Gallen nach Inbetriebnahme des Geothermiewerkes 35 GWh Strom erzeugen. Wir benötigten also 1470 solcher Werke. Jetzt sagen Sie mir bitte wie Sie es machen wollen. Ich finde mit 25‘000 Atomstrom sieht die Bilanz schon wesentlich besser aus. Es ist selbst für mich ein Rätsel wie wir die restlichen 25‘000 GWh mit Alternativenergien erzeugen können. Es bleibt vermutlich beim Verbrauch von fossilen Brenn- und Treibstoffen und beim CO2 Ausstoss.
    Falls Sie meine Berechnungen im Detail interessieren kann ich sie an Ihre private Mail Adresse senden.

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  2. Harald Jenk

    Ohne Sparen geht es nicht, aber Sparen heisst noch nicht Konsumverzicht, denn heute wird mit schlechten Geräten, Standbybetrieb und Elektroheizungen enorm viel Strom verschwendet. Ein Drittel des Stormbedarfs kann mit Solarzellen auf den am besten geeignten Hausdächern und -fassaden produziert werden. Ein weiteres Drittel aus Geothermie oder aus importiertem Windstrom. Es gibt keinen Grund, weshalb die Schweiz bei der Stromversorgung selbstversorgend sein soll, bei Gas- und Erdöl sind wir es seit Jahrzehnten ja auch nicht.(Literatur: «Erneuerbare Energien: Vorteile statt Vorurteile » http://www.aee.ch)

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