Der ökologische Fussabdruck der Schweiz

(Last Updated On: März 15, 2019)

Symbol ökologischer Fussabdruck der Schweiz

Der ökologische Fussabdruck misst den Verbrauch natürlicher Ressourcen und drückt in globalen Hektaren die Fläche aus, die für die Produktion dieser Ressourcen notwendig wäre. Der ökologische Fussabdruck zeigt auf, welche ökologische Produktionsfläche erforderlich ist, damit eine Region, ein Land oder die gesamte Menschheit die eigenen Bedürfnisse decken und die Abfälle neutralisieren kann. Der Verbrauch fossiler Energie macht in der Schweiz 65% des ökologischen Fussabdrucks aus und ist damit weit bedeutender als alle anderen Bereiche. Ausserdem ist sein Anteil am ökologischen Fussabdruck jener, der in den vergangenen Jahrzehnten am stärksten gewachsen ist. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, Energie zu sparen und die nötige Energie aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen.

Entwicklung des ökologischen Fussabdrucks der Schweiz 1961 – 2014

Wir leben auf Kosten anderer Erdteile und künftiger Generationen. Das Missverhältnis zwischen dem ökologischen Fussabdruck und der Biokapazität besteht in der Schweiz schon seit Jahrzehnten. Dieser Konsum ist nur dank des Imports von natürlichen Ressourcen möglich. Da die Schweiz jedoch rund dreimal mehr Umweltleistungen und -ressourcen konsumiert als global verfügbar sind (1,8 gha pro Person), ist ihr Konsum nicht nachhaltig. Mehr Informationen zum ökologischen Fussabdruck: Bundesamt für Statistik

Seinen persönlichen ökologischen Fussabdruck kann man mit dem Fussabdruck-Rechner des WFF berechnen: https://www.wwf.ch/de/nachhaltig-leben/footprintrechner

Grafik Ökologischer Fussabdruck der Schweiz im Vergleich zur Biokapaziät der Welt 1961 - 2008

Entwicklung des ökologischen Fussabdrucks der Schweiz

1 Kommentar

  1. Markus Ursprung

    Guten Tag Herr Jenk
    eine wunderbare Grafik haben Sie erstellt. Sie haben auch völlig richtig von global verfügbarer Biokapazität geschrieben. Sie hätten noch anmerken können, dass wir aber rechnerisch nur 0.51ha/E haben (41000km2/8MioE) und hier schon einmal einen ‚Kunstgriff‘ (global) machen. – Die Bilanz wird mit jedem zusätzlichen Bewohner noch schlechter. Da verstehe ich nicht wieso Sie mit unkontrollierter Freizügigkeit die Bilanz noch weiter verschlechtern wollen. Die Leute, die wir brauchen sollten wir auch ausbilden und ein System das dazu nicht in der Lage ist, ist nicht nachhaltig. Sollten wir nicht daran arbeiten?
    Beste Grüsse

    Markus Ursprung

    Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.