Prognose für die Abstimmungen vom 9. Februar 2014

(Last Updated On: Februar 7, 2014)

Nach dem letzten November werden wir auch am 9. Februar 2014 gleich über mehrere Vorlagen abstimmen müssen.

Abstimmung im Kanton Bern
Änderung des Hooligan-Konkordat

Eidgenössische Abstimmungen
Bundesbeschluss über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (FABI)
Volksinitiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache
Volksinitiative gegen Masseneinwanderung

Köniz
Schlatt, Spezialzone für Holzschnitzelproduktion und -lagerung Änderung der baurechtlichen Grundordnung
Bike-Park Oberried Erlass der Überbauungsordnung mit Änderung der baurechtlichen Grundordnung

Meine Prognosen:

Die Vorlagen in der Gemeinde Köniz werden beide angenommen. Aus raumplanerischer Sicht gibt sicher berechtigte Bedenken gegenüber dem Bike-Park Oberried, aber der grosse Einsatz von Thömu’s zur Förderung des Velosports verdient Unterstützung und die landschaftliche Beeinträchtigung ist doch sehr klein. Auch das Gebäude für die Holzschnitzelproduktion in Schlatt wird sicher keine Bereicherung für das Landschaftsbild sein, aber es steht an einem Ort, wo es nicht sehr stört und die Umstellung auf eine ökologische Energieproduktion erfordert auch ein Kompromisse.

Das Hooligan-Konkordat wird deutlich angenommen, wie auch eine Abstimmung zum selben Thema im Kanton Zürich vor einigen Monaten gezeigt hat. In der Bevölkerung fehlt schlicht das Verständnis dafür, dass der Kanton Bern ausserkantonalen Hooligans als Spielplatz dienen soll.

Die FABI-Vorlage wird ebenfalls deutlich angenommen, weil auch den Autofahrern klar ist, dass Engpässe im öffentlichen Verkehr über kurz oder lang zu Staus auf den Strassen führen werden.

Die Volksinitiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache wird abgelehnt, da auch  den Männern klar ist, dass moralische, religiöse oder sozialethische und nicht finanzielle Kriterien im Vordergrund stehen sollen, bevor sich eine Frau für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet.

Die Volksinitiative gegen Masseneinwanderung wird abgelehnt, weil die Kündigung der bilateralen Verträge nicht nur die etragsstarken Wirtschaftszweige und den Tourismus gefährdet und sondern weil wohl auch kaum noch jemand Lust hat, an der Grenze wieder ständig den Pass oder die Identitätskarte zeigen zu müssen.

Umfrage gfs für die Abstimmung vom 9. Februar 2014 Masseneinanderung, FABI, Abtreibung ist Privatsache

10. Januar 2014 – 17:00
Das Forschungsinstitut gfs.bern hat die Resultate der 1. Umfrage publiziert, die im Auftrag der SRG SSR durchgeführt wurde, und zwar zu den drei Vorlagen, über die am 9. Februar 2013 abgestimmt wird.
Befragt wurden zwischen dem 23. Dezember und dem 5. Januar 1207 Stimmberechtigte aus allen Landesteilen und Sprachregionen der Schweiz.

 

Resultate Umfrage SRG Abstimmugn 9. Feburar 2014

Die Ergebnisse der 2. Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern, das im Auftrag der SRG SSR die Stimmabsichten zu den drei Vorlagen untersucht, über die am 9. Februar 2014 an der Urne befunden wird.
Dazu wurden zwischen dem 20. und 25. Januar 1420 Stimmberechtigte aus allen Landesteilen und Sprachregionen der Schweiz per Telefon befragt

Abstimmungsparolen der Parteien für die Volksabstimmung vom 9. Februar 2014
(Quelle: www.parlament.ch)

  Initiative gegen Masseneinwanderung Ausbau öffentlicher Verkehr FABI Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache
Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) Nein Ja Nein
Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) Nein Ja Nein
Evangelische Volkspartei (EVP) Nein Ja Ja
FDP.Die Liberalen Schweiz Nein Ja Nein
Grüne Nein Ja Nein
Schweizerische Volkspartei (SVP) Ja Nein Ja
Sozialdemokratische Partei (SP) Nein Ja Nein
Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) Nein Ja Nein

 

 

 

 

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