Resultate Nachwahlen Regierungsrat Kanton Bern 2016 – 28. Februar 2016

(Last Updated On: Februar 29, 2016)

Am Abstimmungs- und Wahlwochenende vom 28. Februar 2016 gibt es gerade auf nationaler Ebene  ja viele wichtige Vorlagen und es wird wohl ein Weilchen dauern bis die Resultate zu den Nachwahlen in den Regierungsrat des Kantons Bern bekannt sind. Der Ausgang scheint ja recht offen zu sein und vielleicht wird es für den Jurasitz einen zweiten Wahlgang brauchen. Die Resultate findet man auf der Internetseite der Staatskanzlei unter Wahlen 2016.

Ich bin neugierig, wie weit die Resultate meiner Umfrage mit den effektiven Wahlresultaten übereinstimmen werden. Gemäss dieser sollte Christoph Amman bereits im ersten Wahlgang gewählt sein, da er mehr als einen Viertel der erforderlichen Stimmen macht. Für den Jurasitz würde es gemäss der Umfrage einen zweiten Wahlgang brauchen, aber ich schliesse nicht aus, dass auch dieser Sitz schon heute vergeben wird.

Wen wählen Sie bei den Nachwahlen in den Regierungsrat des Kantons Bern am 28. Februar 2016 -2 Antworten sind möglich

  • Christoph Amman (SP) (29%, 28 Votes)
  • Pierre-Alain Schnegg (SVP) (21%, 21 Votes)
  • Roberto Bernasconi (SP) (20%, 20 Votes)
  • Lars Guggisberg (SVP) (18%, 18 Votes)
  • Patrick Gsteiger (EVP) (6%, 6 Votes)
  • Bruno Moser (3%, 3 Votes)
  • ich wähle nicht oder lege leer ein (2%, 2 Votes)
  • Jemand anderes (0%, 0 Votes)

Total Voters: 56

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Nachtrag

Hier sind nun also die offiziellen Resultate der Regierungsratswahlen vom 28. Februar 2016

Gewählt ist Stimmen
Ammann Christoph 182’476
Stimmen haben erhalten
Guggisberg Lars 176’219
Schnegg Pierre Alain 154’217
Bernasconi Roberto 152’081
Gsteiger Patrick 43’192
Moser Bruno 16’147

  • Stimmbeteiligung: 52.7%
  • Anzahl Stimmberechtigte: 730’454
  • Eingelangte Wahlzettel: 385’102
  • Leere Wahlzettel: 8’444
  • Ungültige Wahlzettel: 1’571
  • Gültige Wahlzettel: 375’087
  • Absolutes Mehr: 181’084

Wie man sieht, liegt das Resulat der Umfrage trotz der geringen Anzahl Teilnehmer gar nicht so weit daneben. Einzig das Abschneiden von Lars Guggisberg wurde völlig falsch eingeschätzt. Der Wahlabend, war denn auch bis zur Bekanntgabe der Resultate um 18.15 enorm spannend. Wie erwartet kommt es am 3. April zu einem zweiten Wahlang für den Sitz des Berner Juras. Dannzumal wird die Stimmbeteiligung viel tiefer sein, vermutlich besonders im Deutschschweizer Teil des Kantons, was das den Ausgang offener macht, als gemäss den Zahlen des ersten Wahlgangs zu erwarten ist. Pierre Alain Schnegg startet zwar als Favorit, ich schliesse aber nicht aus, dass Roberto Bernasconi die Wahl gelingen könnte, wenn die linken Wähler im Berner Jura noch einmal im selben Umfang mobilisiert werden können.

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