Sind Steuerhinterzieher eine bedrohte Spezies?

(Last Updated On: Februar 9, 2010)

2010 ist das Jahr internationale Jahr der Biodiversität. Habe ich ganz einfach noch nicht mitgekriegt, dass sich die Gattung der Steuerhinterziehr auf der Roten Liste des BAFU befindet. Angesichts der ständig sinkenden Steuersätze für Reiche könnte das ja durchaus der Fall sein. Erklärt das möglicherweise das grosse Engagement von naturliebenden, bürgerlichen Politikern (es scheinen vor allem Männer zu sein) zu Gunsten von aus- und inländischen Steuerhinterziehern? Fällt damit die Nahrungsgrundlage der Banken zu sammen und wird das ökologische Gleichgewicht der Finanzwelt bedroht? Gibt es dann auch weniger zu Fressen für bürgerliche Politiker und Parteien und ist gar das ökologische Gleichgewicht im National- und Ständerat bedroht? Kommt es zum Weltbrand wie bei Mani Matter’s „Es het ä Ma äs Zundhölzli azündt“? In gewissen Kreisen geht wohl tatsächlich die Angst um, vor einem Leben ohne Bankgeheimnis, wo den Steuerhinterziehern das Leben schwer gemacht wird.

Erfreulich ist, dass sich bei einer Leserumfrage des Bundes Zweidrittel der Abstimmenden  für eine Lockerung des Bankgeheimnisses ausgesprochen haben.

2 Kommentare

  1. iggi

    Damit es ein für alle mal Ruhe gibt, das Bankgeheimnis à la Suisse muss einfach für ewig verbannt weerden — Beim Arena hat Hans Eichel Recht gehabt. Die Doitschen bewundern die Schweiz zu sehr, aber umgekehrt? Berge haben auch andere Länder, eh?

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  2. iggi

    Damit es ein für alle mal Ruhe gibt, das Bankgeheimnis à la Suisse muss einfach für ewig verbannt werden — Beim Arena hat Hans Eichel Recht gehabt. Die Doitschen bewundern die Schweiz zu sehr, aber umgekehrt? Berge haben auch andere Länder, eh? Übrigens, die Minarettendiskussion war wiederum richtig: D ist hier höchst erpressbar vor lauter HitlerVergangenheit.

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