UBS – Schweiz 1:0. So nicht!

(Last Updated On: Oktober 30, 2012)
 

Online-Petition: Abzocker gegen das Volk 1:0. So nicht!

Seit Dienstag Morgen wissen wir: Nichts ist zäher und langlebiger als der Paradeplatz-Filz. Die SVP hat sich bei der Abstimmung über den Staatsvertrag mehrheitlich enthalten und so das Stoppen des Boni-Wahnsinns verunmöglicht – zusammen mit dem Rest der bürgerlichen UBS-Filiale aus CVP und FDP.

Auch zwei Jahre nach Ausbruch der Grossbanken-Krise stellt sich die bürgerliche Mehrheit im Parlament konsequent gegen griffige Massnahmen für die Banken. Und die bürgerliche Allianz weigert sich sogar, die genauen Ursachen der Krise aufzuklären und die Schuldigen zu benennen. Und dies, obwohl die Grossbanken-Krise uns Zehntausende Arbeitsplätze und unzählige Steuermilliarden gekostet hat.

Auch die Banken haben aus den Ereignissen nichts gelernt: UBS und CS sind heute bereits wieder im grossen Stil im hochriskanten Investment-Banking tätig. Und beide schütten wie eh und je Boni in Milliardenhöhe aus. Und die Politik schaut zu.

  • Die Einführung einer Bonisteuer für Vergütungen über 1 Million Franken.
  • Die Erarbeitung schärferer gesetzlicher Bestimmungen für systemrelevante Banken bezüglich Eigenmittel und Aufsicht.

Ja – ich unterschreibe die Petition !

3 Kommentare

  1. Berner

    Wir unterschreiben eine Petition während der SR gerade einvernehmlich, nach der Versenkung der PUK, noch das Referendum versenkt. Damit lassen wir zu, dass der Paradefilz einmal mehr ausschliesslich Bankenpolitik macht. Warum ruft niemand zu einer Grossdemo auf. Morgen in Bern. (Einigunskommission) Den pseudo Volksvertretern muss das Volk entgegentreten. und sie notfalls zum Teufel jagen.

    Antworten
  2. Harald Jenk

    Ich denke die Petition wird mehr Wirkung zeigen. Immerhin wurde sie innert ein paar Stunden schon von mehreren Tausend Bürgern unterzeichnet. Weitersagen ist wichtig.

    Antworten
  3. Berner

    Hier gehts um knallharte Interessenspolitik. Die bürgerlichen Parlamentarier müssen nun beweisen, dass sie das Geld wert sind, das UBS und economie suisse in sie investiert haben. Einige tausend Unterschriften werden da leider nichts ändern. Während die USA ihre Bank und Oelbanditen vor die Kammern zitiert und öffentliche Hearings veranstaltet (eine echte demokratische Vorgehensweise) mauscheln unsere Bankenvertreter (Bundesrat und Parlament) alles am Volk vorbei. Das Volk darf sich dann gnädigst mal wieder äussern – demokratiespielen- wenns um nichts Wesentliches geht. Und Wesentlich sind bei uns, nur die Interessen der Hochfinanz. Sorry. Mir platzt nun mal der Kragen.

    Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.