Von Bären und anderen, denen es schlecht geht.

(Last Updated On: August 29, 2013)

Björk im Berner BäreparkIch gebe es zu, auch mir tut der angeschossene Finn, der finnische Bär im Berner im Berner Bärenpark, fast mehr leid als sein Opfer, ein geistig behinderter Mann, der am Samstag in das Bärengehege eingedrungen ist, allerdings nur fast. Der Jöh-Effekt dieser Braunbären ist schon eine Versuchung. Die ganze Geschichte hat etwas von einer griechischen Tragödie an sich. Es gibt nur unschuldige Opfer.

Kommerziell und emotionell zwar verständlich, ärgert es mich aber trotzdem, wie viel Platz und Aufmerksamkeit die Medien einem verletzten Mann und einem verletzten Bären einräumen. Würde man den Toten und Schwerverletzten des Strassenverkehrs gleich viel Aufmerksamkeit und Geld widmen wie den Berner Bären, könnte man rasch und auf Dauer viel Leid verhindern.

Finn geht es schlecht, dem Stadtwanderer geht es auch schlecht, und mir geht es jetzt wieder etwas besser, weil ich hiermit etwas Dampf ablassen konnte.

p.s. Im obigen Foto ist meines Wissesn Björk, die Partnerin von Finn, abgebildet.

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