WordPress Datenbank aufräumen und bereinigen

(Last Updated On: Dezember 13, 2013)

 

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Im Zusammenhang mit den aktuellen Problemen des Plugins Nextgen-Gallery ist mir wieder einmal aufgefallen, wie gross meine Datenbank geworden ist. Ich habe zwar ab und zu versucht, sie mit dem Plugin WP-Optimize von überflüssigem Ballast wie Spam-Comments oder uralten Fassungen von geänderten Post zu befreien, aber einen allzu grossen Effekt hatten diese Bemühungen offenbar nicht. Der Hautpgrund schien gemäss der Tabellen-Übersicht  die sehr grosse wp_options-Tabelle zu sein.  Bei meinen Recherchen, was denn eigentlich in wp_options gespeichert wird, bin ich auf den Hinweis gestossen, dass diese unter anderem sehr viele sogenannte Transients enthalten kann (siehe Artikel von metacom creative design). Die meisten dieser Transients sind  zwar mit einem Verfall-Datum vermerkt, bloss werden sie erst dann gelöscht, wenn sie erneut aufgerufen werden, was in vielen Fällen gar nie der Fall ist. Da ich vermutete, dass hier die Ursache für meine übergewichtige Datenbank liegt, habe ich mir das erst kürzlich publizierte Plugin „Delete Expired Transients“ installiert und  tatsächlich hat sich herausgestellt, dass über 90% des wp_options zugeschriebenen  Datenbankvolumens auf Transients zurückzuführen war. Mit Hilfe des sehr einfach zu bedienenden Plugins wurden die Transients gelöscht und mit dem Plugin WP Optimize wurde die Datenbank anschliessend noch optimiert, so dass sie jetzt wieder recht schlank daherkommt.

Ebenfalls Platz brauchen Tabellen die längst gelöschte Plugins zurückgelassen haben. Ein praktisches Plugin um solche Tabellen zu finden und zu löschen ist WPDBSpringclean.

Andere Ursachen für eine dicke Datenbank sind zahlreiche Plugins, die zum Teil auch Müll ansammeln. Ein besonders eifriger Sammler ist diesbezüglich das an und für sich sehr praktische Plugin Redirection, bei dem die Einstellungen für das Datenlogging aber sehr sparsam eingestellt oder gleich abgestellt werden sollten.

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