“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

gleich & anders. Zahlen zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Kanton Bern

Die Kantonale Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern (FGS) publiziert  zu den diesjährigen Gleichstellungsjubiläen – 40 Jahre Frauenstimmrecht, 30 Jahre Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung, 15 Jahre Gleichstellungsgesetz – die Broschüre “gleich&anders” mit mit Daten zur sozialen und wirtschaftlichen Situation von Frauen und Männern im Kanton Bern.  Die Zahlen weisen auf Fortschritt wie auch auf Stagnation hin:

  • Der Bildungsabstand zwischen Frauen und Männern ist im Kanton Bern kleiner geworden. An der Universität Bern studieren heute mehr Frauen als Männer.
  • Die Erwerbsquote von Frauen ist von 60.9 % im Jahr 1990 auf 72.3 % im Jahr 2000 gestiegen.
  • 2005 arbeiteten im Kanton Bern 58 Prozent der erwerbstätigen Frauen und 15 Prozent der erwerbstätigen Männer Teilzeit.
  • Der auf 100% aufgerechnete Medianlohn von Frauen in der Berner Privatwirtschaft lag 2008 bei 4’953 Franken, jener von Männern bei 6’039 Franken.
  • Wenn Erwerbs- und Familienarbeit zusammengezählt werden, arbeiten Frauen und Männer fast gleich viele Stunden pro Woche. In Haushalten mit Kindern bis 6 Jahren leisten Männer 31.5 Stunden und Frauen 59.1 Stunden Haus- und Familienarbeit pro Woche.
  • Der Frauenanteil im Bernischen Grossrat sank bei den Wahlen 2010 auf 26.3 Prozent. In den Gemeinderäten sind 27 Prozent der Mitglieder Frauen.
Die Broschüre “gleich & anders. Zahlen zur Gleichstellung von Frau und Mann im  Kanton Bern” ist im Register “aktuell” unter www.be.ch/gleichstellung als pdf abrufbar. Dort können auch gedruckte Exemplare bezogen werden.
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