"Noch sind wir geschockt, aber wir werden unsere Werte nicht aufgeben. Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit." Jens Stoltenberg beim Trauergottesdienst in Oslo, 25. Juli 2011
“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Tag der offenen Tür im Stadttheater Bern

Haupthaus Stadttheater Bern

Die Vorlage “Kulturverträge 2012 – 2015” für die Finanzierung der grossen Berner Kulturinstitutionen, welche die Regionalkonferenz Bern-Mittelland vergangene Woche bei ihren Mitgliedern in die Vernehmlassung geschickt hat, ist aus meiner Sicht enttäuschend. Wegen der durch die bürgerliche Mehrheit im Grossen Rat erzwungene Steuersenkung fehlen dem Kanton und den Gemeinden offensichtlich die Mittel aber teilweise vermutlich auch der Wille, beim Stadttheater, dem Historischen Museum, dem Kunstmuseum, dem Zentrum Paul Klee und dem Berner Symphonieorchester für eine finanzielle Grundlage zu sorgen, welche dauerhaft einen Betrieb mit nationaler und internationaler Ausstrahlung ermöglichen würde. Ich finde es zwar gut, dass Stadttheater und Symphonieorchsester in Zukunft besser zusammenarbeiten werden, aber die gleichzeitige Reduktion der Anzahl Opernvorstellungen erscheint mir doch eine sehr fragwürdige Sparmassnahme zu sein.  Erfreulich ist immerhin, dass die bauliche Sanierung des Stadttheaters dank der finanziellen Beteiligung des Kantons mittlerweile auf guten Wegen zu sein scheint. Dass es nicht gelungen ist, die Agglomerationsgemeinden für eine deutliche höhere Beteiligung an den Betriebskosten zu gewinnen, ist sehr bedauerlich, und zeigt meiner Meinung nach, dass die Bedeutung des kulturellen Angebots im internationalen Standortwettbewerb von vielen Gemeindepolitikern nicht anerkannt wird. Es ist wohl nötig, dass die Universität oder die Berner Kunsthochschule die volkswirtschaftlichen Vorteile der Berner Kulturinstitutionen einmal gründlich untersuchen und darlegen würden.

In diesem Zusammenhang finde ich es eine ausgezeichnete Initiative des Berner Stadttheaters, dass es am 4. September zu einem Tag der offenen Tür und einem Fest im Ringgenbergpark einlädt und damit bei der Bevölkerung für seine Anliegen um Verständnis werben kann.

Stadttheater – Programm für Sa. 4. September
ab 11.30 –13.00 Uhr / Öffentliche Probe mit Einführung von Wut, Oper von Andrea Lorenzo Scartazzini
ab 13.00 –18.00 Uhr / Führungen durch die Theater-Werkstätten des Stadttheaters
ab 13.00 – 18.00 Uhr / Open Air Bühne im Ringgenberg-Park (vis à vis des Stadttheaters)  mit Sängern, Tänzern und Schauspielern des Stadttheaters Bern
19.30 Uhr Konzert von Live Konzert The Beauty and the beast (extended)-Robin, Michael and friends im Stadttheater
ab ca 21.30 Uhr Party zum Abtanzen im Steinfoyer

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